TESTBERICHT
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High-End am Smartphone?

Da Klipsch behauptet, dass der leicht zu treibende AP-3 auch an jedem Smartphone betrieben werden kann, wird der Hörer via 3,5-mm-Klinkenstecker an den hochwertigen HiRes-Player Pioneer XDP-300R geschaltet. Der Klang ist auch hier ganz und gar nicht von schlechten Eltern, ist jedoch nur noch ein Abglanz gegenüber dem Klangniveau, das mit dem Heritage Headphone Amplifier zu hören ist. Einbussen gibt es vor allem bei der Feinzeichnung und in der Dynamik. Dasselbe Resultat auch mit anderen Playern.

Wer sich einen HP-3 leistet, sollte sich den Heritage Headphone Amplifier als Spielpartner wählen.

Perfekte Abstimmung?

Es gibt dunkel, hell oder gar grell klingende Hörer – ganz nach den klanglichen Vorstellung des Herstellers. Wo liegt nun der HP-3 auf dieser Skala? Aufgrund der Hörerfahrungen war anzunehmen, dass wegen des satten Basses und der extremen Auflösung im Hoch- und Obertonbereich eventuell der Tiefenbereich und die allerhöchsten Tonlagen etwas betont sein könnten. Was liegt also näher, als dem Hörer mit dem Messmikrofon zu Leibe zu rücken?

Und siehe da: Der Frequenzgang verläuft sehr linear von 20 Hz bis weit über 20 kHz. An der oberen Grenze bei 30 kHz ist auch das professionelle Klark-Teknik-Messmikrofon an seine Grenze gekommen. Es könnte also sein, dass der HP-3 noch höher hinauf zwitschern kann. Die unerhörte Breitbandigkeit des Hörers gibt klare Hinweise auf Ausgewogenheit des Klangbildes und auf ein optimales Impulsverhalten. Zudem garantieren dieser enorme Frequenzumfang und die Schnelligkeit des Treibers, dass die Vorteile von sehr guten (!) HiRes-Aufnahmen auch tatsächlich zu Gehör gebracht werden.

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