Gute Soundqualität auch unterwegs: Immer mehr Leute tauschen ihre kleinen Ohrstöpsel gegen ausgewachsene On- oder Around-Ear Kopfhörer. Wir präsentieren acht beliebte und trendige Modelle und sagen, wie sie sich als Kultobjekte und klangliche Freudenspender verhalten.
Grosse, auffällige Kopfhörer liegen im Trend: Sie bieten meist einen qualitativ besseren Sound als In-Ear Modelle, dämpfen Umgebungsgeräusche wirksamer und eignen sich zudem perfekt als modisches Accessoire. Wer statt herkömmlichem Schwarz lieber Rot, Grau oder Hellblau mag, dem wird eine immer grössere Auswahl geboten. Auch zum Telefonieren eignen sich diese Kopfhörer, denn ein im Kabel integriertes Mikrofon und eine Taste, um Anrufe entgegen zu nehmen, gehören ja heute schon beinahe zum Standard.
Welche Modelle in der Schweiz besonders beliebt sind, kann man in jedem gut besetzten Zug oder beim Gang durch die Innenstadt herausfinden. Für den avguide.ch Vergleichstest haben wir uns kurzerhand ins Getümmel des Zürcher Hauptbahnhofs gestürzt, den Menschenmassen auf die Kopfhörer gestarrt und vor allem zwei bestimmte Hörer immer wieder gesehen. Welche es sind, verraten wir in diesem Test.
Für den Vergleichstest herausgepickt haben wir „The Crash“ von Philips in Zusammenarbeit mit O'Neill, „Custom pro“ von Beyerdynamic, „Solo HD“ von Beats Audio, „Zinken“ von Urbanears, „Oldskool 33 1/3“ von Fischer Audio, „Major“ von Marshall, „Urban Raver“ von Denon und „Momentum“ von Sennheiser.
Bewertet wurden Design, Verarbeitung, Tragekomfort und als wichtigstes Kriterium die Wiedergabequalität. Einen Kopfhörer zu finden, der äusserlich gefällt und auch in Sachen Soundqualität punktet, ist nicht einfach. Wir verraten daher, welche unserer acht Testkandidaten eine Investition wert sind.
Lautsprecher, die das Marshall-Logo tragen, müssen «laut können». Dafür sorgt ein verbessertes DSP mit Dynamik-Kompression bei hohen Pegeln. Das erzeugt dann diesen Vollgas-Effekt ohne unangenehme Verzerrungen. Stabile Gehäuse – und zwar aus Holz – geben dem Sound ein eher warmes Timbre. So ist das zumindest gedacht. Dazu ein solides Bassreflex-System und eine Treiber-Kalibrierung, die sitzt.
Acton II arbeitet mit drei Class-D-Amps von je 15 Watt Leistung für seine drei Treiber. Stanmore dreht auf: Die zwei 15-Watt-Endstufen werden mit einer 50-Watt-Endstufe für den Subbass ergänzt. Woburn II macht dann alles klar und bringt insgesamt 110 Watt auf die Bretter. Das Gehäusevolumen des Woburn II tut den Rest.

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