TESTBERICHT
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Bedienung

Die Lautstärkenregelung ist von Minimum bis Maximum in 150 Schritten abgestuft, so dass eine versehentliche Berührung mit dem Rädchen keine grosse Veränderung des Volumens bewirkt. Verändert man die Lautstärke, wechselt das Display auf eine präzise Anzeige, die den Pegel perfekt visualisiert.

Der AK100.II benötigt nach dem Einschalten lange 25 Sekunden, bis er betriebsbereit ist. Ein rotierendes 3D-Symbol singnalisiert dem Benutzer, dass es vorwärts geht, wenn auch langsam. Die Anzeige springt auf das zuletzt gespielte Stück, und von da aus kann man alle Funktionsbereiche auch direkt anwählen. - Eine Art sternförmige, unhierarchische Bedienung, die mir sehr zusagt.

Interessant sind die Settings mit einem hochpräzisen Balance-Regler als Novum. Ich frage mich nach dem Sinn dieser Regelung bei Kopfhörern, wo man nur das Problem von Aufnahmen mit schlechter Balance lösen kann. Raumeinflüsse gibt es ja nicht. Natürlich macht es beim Betrieb an der HiFi-Anlage noch viel mehr Sinn. Es gibt insgesamt sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, die ich hier nicht alle erwähnen kann.

Die Bedienung des AK100.II ist in jeder Hinsicht perfekt.

Der AK100.II klingt sehr, sehr ähnlich wie der Plenue. Ergänzend zum vorherigen Klangbeschrieb unglaublich luftig und transparent wie neutral. Eigentlich sind das perfekt neutrale Quellen, die durch die Wahl des individuell bevorzugten Kopfhörers euphonischer oder möglichst klangtreu beiinflusst werden können.

Es wird mir klar, dass die Wahl des Kopfhörers im Zusammenhang mit diesen Geräten und hochwertigen Hi-Res-Aufnahmen eine sehr wichtige Entscheidung ist.