Fünf Geräte und eine App
Mein Samsung S4mini mit der Neutron App und daneben der AK100.II von Astell & KernDas Testfeld umfasst fünf Geräte in der Preislage von 249 CHF (Sony) bis 1390 CHF (Plenue P1). Es gibt heute bereits wesentlich kostspieligere Modelle von Astell & Kern, die hier aber preislich aus dem Rahmen fallen würden.
Die zum Vergleich hinzu gezogene Neutron App kostet 5.99 USD und ist im Playstore, App Store aber auch für Blackberry erhältlich. Für Android gibt es noch eine weitere Variante (Eval), die ich nicht testete.
Die Geräte lassen sich mit USB mit dem PC/Mac verbinden, was in erster Linie der Übertragung von Musikdaten dient. Sie verfügen über interne Speicherkapazität, die sich mit SD- oder Micro SD-Karten erweitern lässt. Mit mehreren SD-Karten kann man sehr viel Musik auch in Hi-Res mitführen. Z.B. eine Karte für Klassik, eine für Jazz, Pop usw. - Das ist wichtig bei Geschäftsreisen oder Ferien, die länger als drei Monate dauern...
Zwei Modelle (AK 100.II und Plenue P1) verfügen über sehr hochwertige Touchscreens, kombiniert mit seitlich angebrachten Tasten für die intuitive Bedienung der wichtigsten Funktionen. Die anderen Modelle bedient man mit Navigationstasten.
Die Geräte werden in China, Korea oder Malaysia hergestellt. Die Bedienung ist zwar unterschiedlich komfortabel aber immer intuitiv.
Testbedingungen
Tatort HörtestIch verwendete einen Grado RS1 Kopfhörer, ein Vintage-Modell aus den 1990er Jahren, denn sie sollen damals besser gewesen sein als die aktuelle Version. Die Analytik dieses Kopfhörers schien mir geeignet. Als Kopfhörer-Vorverstärker diente der Grado RA1 mit Batteriebetrieb.
Die Idee dahinter ist einfach: Für den gewählten Kophörer brauche ich eine ideale Anschluss-Impedanz, um zu verhindern, dass sich dessen Eigenschaften bei den Music Playern unterschiedlich auswirkt. Damit wurde eine potenzielle Fehlerquelle ausgeschaltet. Das Verbindungskabel von den Geräten zum Kopfhörer-Vorverstärker war ein Cinnamon von Audioquest, eine freundliche Dauer-Leihgabe meines Chefredaktors.
Ich verwendete insgesamt neun Tracks im AIF-Format. - Unterschiedliche Musik immer mit 24 Bit Wortlänge und Samplingraten von 96 oder 192 kHz ursprünglicher Analog-Masters (Masterbänder) oder aktuelle Aufnahmen ab Mastering-Studio.
Um nicht zu oft subjektiven Präferenzen ausgesetzt zu sein, startete ich jeden Testlauf mit einem anderen Gerät. Die Geräte kamen somit bei jedem Hörtest an einer anderen Stelle an die Reihe. Im Anschluss habe ich zufällig umgesteckt. Das verhindert Gewöhnungseffekte.

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