18. März 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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Klangoptimierungen und Rauschunterdrückung

Die vier integrierten «Jeno Engines» sorgen für eine Jitter-Eliminierung und eine sogenannte Noise-Shaping-Optimierung. Mit dieser Methode wird erreicht, dass die Musik möglichst klar wiedergegeben werden kann. Zudem ist die Space-Tune-Funktion integriert. Diese sorgt dafür, dass sich die Wiedergabe entsprechend der akustischen Situation – also den unterschiedlichen Raumverhältnissen – anpasst. Dabei wird die Schallverarbeitung und somit das Klangbild je nach Situation so verändert, wie sie am besten in die Hörumgebung passt. Um die entsprechende Einstellung anzupassen stehen drei vordefinierte Modi zur Verfügung: «frei», «wandnah» oder «ecknah».

Um die Einstellungen genauer vorzunehmen, können Besitzer eines iPhones oder iPads das eingebaute Mikrofon den Frequenzgang messen und an die Raumsituation anpassen. Dies ist nur unter iOS möglich, nicht mit Android-Geräten. Ein eingebautes Mikrofon kann die Messungen auch machen.

Blick in die App «Technics Audio Center». Links: Einmessung des Lautsprechers im Raum je nach Installationsort. Rechts: Auswahl der installierten Musik-Streamingdienste.

Einen Akku besitzt der Ottava SC-C50 nicht. Den braucht er auch nicht, ausser, man möchte den Lautsprecher mal kurz von seinem angestammten Platz nehmen, um ihn zwischendurch an einem anderen Platz oder in einem anderen Raum zu benützen. Er muss also stets an seinem Stromkabel hängen. Das integrierte Netzteil besitzt ein Doppel-Schaltnetzteil, das unabhängige Schaltnetzteilsektionen aufbaut, die den Verstärker und die übrigen Schaltkreise separat versorgen und somit gegenseitige Interferenzen vermeiden. Auf diese können Lastschwankungen und Rauschen vermieden werden.  

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