Technik und Funktionsumfang
Bel Canto Seek ist eine Eigenentwicklung. Sie erlaubt Zugriff auf und Streaming von allen lokalen Speicherorten im Netzwerk – auch von Festplatten, welche direkt am Gerät angeschlossen werden können. Dazu hat man die Möglichkeit, zwei Streamingdienste zu integrieren (Qobuz und Tidal), und Radio kann man mit dem V-Tuner browsen.
Darüber hinaus kann man auf mobile Geräte zugreifen, wenn sie sich mit ihren Besitzern im eigenen Netzwerk aufhalten. Cloud-basierte Speicherorte wie OneDrive oder Dropbox, auf denen Musikdaten abgelegt sind, können ebenfalls genutzt werden. Letzteres ist praktisch, wenn man mit anderen Musikliebhabern auf eine gemeinsame Dropbox zugreifen kann. Der Austausch von Musik wird so zum Kinderspiel.
Das ist wie «Schallplatten-Tauschen und dann auf Kassette aufnehmen 2.0».
Das Set-up erschien mir sehr einfach und problemlos. Die App fand den Bel Canto Stream sofort, sodass ich das Gerät für die Musikwiedergabe wählen konnte. Der Zugriff auf mein NAS war problemlos, die Nutzung meines Tidal-Accounts ebenfalls.
Der Browser der Bel-Canto-Seek-App. Von hier aus greift man auf einfache Weise auf alle Speichermedien, Streamingdienste etc. zu.
Eine saubere Sache, aber für eine eingebaute SSD-Festplatte gäbe es noch genügend Platz ...Dateiformate
Der Ethernet-Eingang des Stream akzeptiert Audiodaten von max. 24 Bit und 192 kHz. Mehr ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Unterstütz werden PCM-Formate mit und ohne digitale Kompression und DSD 64 als .dsf. Dazu wird auch MQA unterstützt. Wer von Tidal die Tidal Masters verwendet, stellt fest, dass immer mehr verfügbare Alben MQA-codiert sind.
Dateiformat, Samplingrate und die Herkunft der Musik werden auf dem Display des Bel Canto Stream immer angezeigt. Ebenso der gewählte Ausgang, analog oder digital.

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