18. Februar 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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Klangeindrücke

Test-Aufbau: Bel Canto Stream ist über ein AES/EBU-Digitalkabel mit den Kii THREE BXT verbunden.

Ich bevorzuge AES/EBU, wenn es die Endgeräte zulassen. Der Bel Canto Stream versorgte mein Kii-Three-Bxt-System via AES-Kabel, die Bedienung des Stream erfolgte abwechselnd mit Roon und mit der Bel-Canto-Seek-App.

Zunächst erschien es mir wichtig, zu ergründen, ob die Lautstärkenregelung von Bel Canto etwas taugt – und ja, das tut sie. Im Betrieb mit Roon wählte ich bei Roon die maximale Lautstärke, beim Kii-System ebenfalls. Das wäre auch bei einem DA-Wandler ohne Regelung der Anwendungsfall. Ich regelte die Lautstärke dann also mit dem Bel Canto Stream bzw. an der Seek-App. Diese wirklich gute Regelung ist nicht linear ausgelegt, sondern ausgesprochen hörerfreundlich, weil man bei leiser Einstellung sehr subtil variieren kann. Perfekt!

Dann stellte ich die Lautstärke beim Bel Canto Stream auf maximal und regelte mit der Lautstärkenregelung von Roon. Auch auf diese Weise gibt es bei leisen Pegeln kein hörbares Nachlassen der Qualität, aber man kann nicht so subtil regeln. Ich empfehle daher immer die Lautstärkenregelung des Bel Canto Stream zu verwenden und alles Vorgelagerte auf maximalen Pegeln zu belassen.

In meinem Set-up klang es am besten, wenn die Lautstärke im DSP der Aktivlautsprecher von Kii mit Kii Control geregelt wurde, aber das ist spezifisch systembedingt und hat keine allgemeine Bedeutung.  

Die musikalische Darbietung des Bel Canto Stream war mehr als nur überzeugend. Wie beim Hersteller Bel Canto auch schon festgestellt, geht es hier wirklich um Musik, um die Homogenität und den perfekten Fluss, um die Wirkung auf unser emotionales Ich, auf das Mitwippen und auf das Wohlfühlen im Geschehen. Die grosse Frage, ob analog oder digital, endet hier langsam aber sicher.

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