TESTBERICHT
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Publikationsdatum
12. Juni 2014
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Es ist eine leidige Tatsache, dass - mit Ausnahme des legendären und nicht gerade reisefreundlichen Jecklin Float - kaum ein Kopfhörer auf die Dauer wirklich angenehm zu tragen ist. Alle die verschiedenen Systeme haben ihre Vor- aber leider auch Nachteile.

Während die Hörer mit ohrumschliessenden Muscheln auch bei so genannt offener Konstruktion alle relativ gross sind und bei heissem Wetter wahre Schwitzorgien verursachen, drücken die ohraufliegenden Hörer aufgrund des erforderlichen Anpressdruckes auch bei schmuseweichen Ohrpolstern nach einer gewissen Zeit auf die Ohren. Und von den In-Ear-Hörer gibt es ebenfalls Klagen über drücken, beissen, jucken, ganz zu schweigen von einem weiteren, nicht sehr appetitlichen Thema.

Tatsache ist aber: In-Ear-Hörer sind aufgrund ihrer kompakten Abmessungen heute sehr gefragt! Dies nicht nur wie bisher in den unteren Preislagen, sondern immer mehr in den oberen Preisregionen, wo sich der Konsument auch eine dementsprechend bessere Klangqualität erhofft.

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Dieses Testfeld präsentierte sich in preislicher und klanglicher Hinsicht als sehr vielseitig. Vom Preis her verblüfften preisgünstige Hörer wie der CX 175 von Sennheiser, der Denon AH-C50MA und der Shure SE 112 durch eine höchst erfreuliche Klangqualität.

Klanglich war das ganze Spektrum - von hell bis dunkel und von bassig bis schlank -  vertreten. Der Sennheiser CX890i war der am hellsten klingende, der Denon AH-C250 der am sanftesten klingende Hörer. Der BW C5 verblüffte alle Testpersonen durch sein kraftstrotzendes, ultradynamisches  Klangbild mit einem absolut faszinierenden Bass-Fundament. Eine mittlere Position zwischen hell und dunkel timbriert nehmen folgende Hörer ein: Klipsch X7i der Shure SE 112, Denon AH-C50MA, Sennheiser CX175. Der Grado iGi nimmt mit seinem speziellen Klang eine Sonderposition an. Der Aussenseiter Bose SIE2i zeigte, zu was ein typischer Sport-Hörer heute fähig ist und wo die Unterschiede zwichen Indoor- und Outdoor-Hörer liegen.

Was bei diesem Test generell auffiel, ist, dass praktisch alle Testpersonen von der doch mehrheitlich erstaunlich hohen Klangqualität unseres High-Society Stöpsel-Hörer-Testfeldes überrascht waren. Und in der Tat kann man von einer echt neuen Generation von In-Ear-Hörern sprechen, die ganz anders klingt, als noch vor wenigen Jahren. Die Zeiten, wo alle Stöpsel-Kopfhörer mit ihrem durchwegs grellen, zischelnden Klang anspruchsvolle Musikhörer, samt Umwelt  nervten, scheinen wohl endgültig vorbei zu sein.

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