TESTBERICHT
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Alltagstaugliche Lösung

Die Basisstation verbindet die drahtlosen Sensoren mit dem Cloud-Dienst von Gigaset im Internet. Sie wird per Ethernet-Kabel angeschlossen.Die Basisstation verbindet die drahtlosen Sensoren mit dem Cloud-Dienst von Gigaset im Internet. Sie wird per Ethernet-Kabel angeschlossen.

Im Praxistext installierten wir sämtliche verfügbaren Komponenten von Gigaset Elements. Das Einrichten des Systems war dabei einfach. Lediglich der Fenstersensor ärgerte anfänglich, weil er mit einem Kippfenster nicht zurechtkam. Schlimmstenfalls löste er gar einen Einbruch-Fehlalarm aus, wenn das Fenster statt geöffnet nur gekippt wurde. Nach Durchpröbeln verschiedener Montagepositionen arbeitete er dann aber zuverlässig.

Störrisch war auch die Aufzeichnungsfunktion der Kamera. Obwohl wir das entsprechende Abo im App-Store gekauft hatten, wurden Aufnahmen verweigert. Nach einer Intervention bei der deutschsprachigen Hotline wurde das Problem dann gelöst. Anscheinend vergehen zwischen Abo-Kauf und Freischaltung bis zu 24 Stunden.

Das Alarmsystem von Gigaset nutzt drahtlose, batteriebetriebene Sensoren, die via DECT Ultra Low Energy (ULE) kommunizieren. Die Reichweite lässt sich mit einen drahtlosen Telefon vergleichen. Mehrere Räume sind also kein Problem; unser Testsensor im Keller konnte sich dann aber nicht mehr verbinden. Gigaset spezifiziert eine Reichweite von 50 Metern. Die Reichweite der Kamera ist von der WLAN-Abdeckung des Internet-Routers abhängig. Oft ist schon nach zwei Wänden Schluss. Notfalls kann man die Kamera aber auch via PLC-Adapter und LAN-Kabel anschliessen.

Die Sensoren beziehen ihren Strom aus nicht aufladbaren Lithium-Batterien (CR123A). Diese kosten je nach Händler zwischen 3 und 10 Franken und müssen laut Gigaset nach sechs bis 24 Monaten ersetzt werden. Die entsprechende Aufforderung wird dann in der App angezeigt.

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