TESTBERICHT
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Publikationsdatum
2. März 2026
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Der ganz grosse Klang

Die Alexx V von Wilson ist ein unglaublich faszinierend klingender Lautsprecher, der mich in jeder Hinsicht begeisterte, sodass ich meine Euphorie nicht zurückhalten kann. Ich kann ihn mir – und die ganze Elektronik dazu – nicht leisten. Wenige können oder tun das. Man kann nicht mit gutem Gewissen von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen. Aber: Jeder Hersteller, ob mit grosser Tradition oder dem Mut des Newcomers ausgestattet, muss sich wohl an Wilson Audio messen. Dessen bin ich mir sicher.

Kostenpunkt: 159'000 CHF/Paar inkl. MwSt. für Standardfarben und 162'000 CHF/Paar für die Upgrade-Farben.

Im nachfolgenden interessanten Video erfahren Sie eine Menge über W.A.S.P.

Dali-Lautsprecher kommen generell in einem schnörkellosen, nordländisch-geradlinigen Design daher – ganz auf Understatement bedacht. Davon ausgenommen ist vielleicht die Edelserie Kore, die in allen Belangen über sich hinauszuwachsen scheint: 167 cm Höhe, 150 kg Gewicht und ein Stückpreis von 50'000 Franken. Daneben wirkt die Sonik 7 mit ihren bescheidenen Massen – rund ein Meter Höhe, 16 kg Gewicht, 750 Franken pro Stück – geradezu spränzelig.

Die Sonik 7 ist innerhalb der Serie nach der Sonik 9 das zweitgrösste Modell unter insgesamt sieben Lautsprechern. Trotz ihres mittleren Ranges sollte sie jedoch nicht unterschätzt werden, denn in mehreren Bereichen erreicht sie klangliche Eigenschaften grösserer Modelle. Dies ist nicht weiter verwunderlich, wurden ihr doch einige Technologien der teureren Serien mitgegeben:

Der Tief-Mitteltöner der Sonik 7.Der Tief-Mitteltöner der Sonik 7.

Die Bass- und Mitteltöner verfügen über Clarity-Cone-Membranen aus einer Papier-Holzfaser-Verbundstruktur – erfreulicherweise hier nicht ganz so rostbraun gefärbt wie bei anderen Dali-Modellen, sondern beinahe schwarz.

Die Sonik-Serie verwendet das patentierte SMC-Essential-Magnetsystem, bei dem ein Ferrit-Ring ein hybrides Eisen-SMC-Polstück umschliesst und das SMC-Material so direkt in der Arbeitszone der Schwingspule platziert wird. Dadurch werden Hysterese und Wirbelströme reduziert, was eine verzerrungsärmere, linearere und detailreichere Mitteltonwiedergabe ermöglicht.

Die Membran zeichnet sich durch eine gering bewegte Masse bei gleichzeitig hoher Biegesteifigkeit aus, was membranbedingte Partialschwingungen reduziert, das Resonanzverhalten kontrolliert und einen linearen Frequenzgang im Mitteltonbereich unterstützt.

Die Sonik 7 arbeitet als 2,5-Wege-Konstruktion: Die Frequenzweiche trennt bei 2300 Hz zwischen Tief-/Mitteltönern und dem 29-mm-Softdome-Hochtöner. Ab 14'000 Hz übernimmt zusätzlich der planare magnetostatische Hochtöner – er ergänzt den Softdome im Superhochtonbereich und sorgt so für eine besonders feine Auflösung der höchsten Frequenzen bis 30'000 Hz.

Das Hybrid-Hochtöner-Modul der Sonik 7: Die 29-mm-Softdome-Kalotte übernimmt den Hochtonbereich ab 2300 Hz, der planare magnetostatische Hochtöner (17 × 45 mm) ergänzt sie ab 14'000 Hz im Superhochtonbereich bis 30'000 HZ.Das Hybrid-Hochtöner-Modul der Sonik 7: Die 29-mm-Softdome-Kalotte übernimmt den Hochtonbereich ab 2300 Hz, der planare magnetostatische Hochtöner (17 × 45 mm) ergänzt sie ab 14'000 Hz im Superhochtonbereich bis 30'000 HZ.

Der Softdome-Hochtöner übernimmt ab 2300 Hz den gesamten Hochtonbereich und ist auf hohe Belastbarkeit, niedrige Resonanzfrequenz und grosse Dynamikreserven ausgelegt. Ab 14'000 Hz ergänzt ihn der planare magnetostatische Hochtöner im Superhochtonbereich bis 30'000 Hz; in diesem Bereich arbeiten beide Treiber bewusst gleichzeitig, was einen sanften, kammfilterfreien Übergang gewährleistet.

Der entscheidende Vorteil des Hybrid-Hochtöner-Systems liegt jedoch in der Abstrahlung: Während ein Softdome bei steigenden Frequenzen zunehmend bündelt und ausserhalb der Hauptachse an Pegel verliert, strahlt der Planar-Tweeter auch bei höchsten Frequenzen breit und gleichmässig ab.

Das Ergebnis ist ein konsistentes, natürliches Klangbild über eine breite Hörzone – unabhängig davon, ob man genau auf Achse sitzt oder seitlich versetzt. Obertoninformationen und feine räumliche Details bleiben so vollständig und unverfälscht erhalten.

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