Die Suche nach dem perfekten Zusammenspiel
Simplicity-Tonarme vor der Endmontageavguide.ch: Nebst dem Spurfehlwinkel gibt es noch andere Probleme wie den Azimut (HTA), den Höhenschlag bei unebenen Schallplatten sowie Tonarm-Resonanzen. Denke Sie über diese Probleme nach?
Ja, immer. Beim Höhenschlag haben wir Prinzip-bedingt den Kompromiss, dass unsere Tonarme statisch ausbalanciert sind. Bei einem EMT-Arm wird die Abtastkraft mit einer Feder erzeugt. Dem wäre die Lage egal. Der Azimut (HTA) lässt sich mit unseren Tonarmen sehr präzise einstellen, wenn man das Resultat exakt messen kann, z.B. mit Adjust + von Dr. Feickert Analogue.
Tonarmresonanzen entstehen aufgrund der Compliance (Federwirkung) des Abtasters und der Masse von Tonarm und Tonabnehmer. Ist die resultierende Resonanzfrequenz über 12 Hz kann die Resonanz durch die Schallplatte angeregt werden (tiefe Frequenzen). Unter 8 Hz wird die Resonanz vom Höhenschlag oder Trittschall angeregt. Die Resonanz sollte zwischen 8 Hz und 12 Hz liegen. Bei Masselaufwerken ist der Trittschall nicht mehr so kritisch wie bei den eher selten gewordenen Subchassis-Laufwerken.
Tonarmresonanzen entstehen aber auch durch Lagerspiel und die Konstruktion des Tonarmrohrs. Unsere Lager sind spielfrei und die Tonarme sind alle konisch und im Inneren auch noch konisch gebohrt. Beim Simplicity II sind die beiden Tonarmrohre zusätzlich in einem unharmonischen Frequenzverhältnis „gestimmt“. Beim Simplicity konnten wir mit einer nahezu perfekten Energieableitung die Messlatte anheben.

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