Vier Kinder aus einem katholischen Waisenhaus - sie haben alle im Dezember Geburtstag und werden daher December Boys genannt - dürfen gemeinsam ans Meer in die Ferien.
Dort erlebt Maps (Daniel Radcliffe) seine erste Liebe. Die anderen drei wetteifern um die Gunst eines jungen Paares, das ein Kind adoptieren möchte.
So droht ihre Schicksalsgemeinschaft auseinanderzubrechen.
Der Film zeigt in feinen Nuancen das bedrohte Beziehungsgeflecht und die Reaktionen der Heranwachsenden.
Trotz der Thematik und schönen Bildern von der australischen Küste dürfte der Film für Jugendliche schwer zugänglich sein.
Die im Rückblick erzählte Geschichte spielt in den 60er Jahren und wirkt durch die katholischen Priester und Nonnen arg verstaubt.
Die wiederholten Marienerscheinungen passen nicht wirklich in unsere Zeit. Auch dass Maps schliesslich Missionar in Afrika wird, macht die Geschichte nicht spannender.