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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
8. April 2019
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Meze Audio

Es sind Erfahrungen wie diese, welche mich zu einem Kopfhörer-Enthusiasten machten: Als ich vor gut zwei Jahren in meinem Lieblingstestcenter für Kopfhörer den eigentümlich anmutenden Meze 99 Classics aufsetzte, hatte ich ihn innerlich bereits zu Unrecht abgeschrieben. Etwas, das derart durchdesignt aussieht, kann für gut 300 Franken nach meiner bisherigen Erfahrung unmöglich gleichzeitig gut klingen. Dazu kam, dass mir zu diesem Zeitpunkt der Name «Meze» überhaupt nichts sagte.

Bereits als ich den Kopfhörer aufsetzte, wurde ich eines Besseren belehrt. Sofort fiel mir der überragende Tragekomfort auf. Der Kopfhörer schmiegte sich wie ein angenehmes Kissen an meine sonst so eigenwillige Kopfform. Nirgends spürte ich einen Druck der Ohrpolster, welche in irgendeiner Weise unangenehm auffielen und somit dem Langzeitgenuss einer Musiksession im Wege stehen könnten.

Doch was mich schlussendlich vollends aus dem Konzept brachte und mich abermals nachfragen liess, ob ich beim Preis von damals  350 Franken richtig hingehört hatte, war die klangliche Leistung des unbekannten Schönlings auf meinem Kopf. Eine rasche Anpassung meiner innerlichen Kopfhörerhierarchie war von Nöten, um meine Weltordnung im Kopfhörer-Olymp wieder herzustellen.

Nun ist Meze zurück mit dem Empyrean. Und diesmal ist der Name Programm. Der Empyrean zielt auf die höchsten Sphären des audiophilen Himmels. Ein schwer einzuhaltendes Versprechen, das nur wenige zu halten vermögen. Mehr dazu nach dem Test des 99 Neo und des 99 Classics.

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