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Testbericht · Fujifilm · Kompaktkameras

Edle Kompakte von Fujifilm

Test Fujifilm X10

Von Markus Zitt · · Seite 6 von 6

Die X-Serie von Fujifilm

Die X10 ist für die Hände von anspruchsvollen und versierten Digitalfotografen konzipiert, die gerne auch manuelle EInstellungen an entsprechenden Tasten und Rädern vornehmen.
Die ältere silbergraue X100 und ihre kleine Schwester X10 im Vergleich (Grössenverhältnisse nur annähernd). Grösster äusserlicher Unterschied ist das Objektiv.
Die X-Familie: oben links die X100 und rechts daneben die getestetes X10. Links unten die neue X-Pro1 Systemkamera und rechts unten, die aus der Art geschlagene Bridge-Kamera X-S1.
Während die X10 und X100 ein fest eingebautes Objektiv besassen, ist die neue X-Pro1 eine kompakte (spiegellose) Systemkamera mit X-Mount.
Links ist die X10 in ausgeschaltetem Zustand mit eingezogenem Objektiv, das immer noch rund zwei Zentimeter herausragt. Rechts befindet sich das Zoom in 112 mm-Stellung.
Schematische Darstellung des optischen Suchers der X10.
Das Menü der X10 besteht aus zwei Registern mit vier und sechs Seiten. Zu sehen sind Einstellungen zur Bildqualität. Das RAW-Format wird jedoch woanders gewählt.
Der mitgelieferte Silkypix RAW-Converter bietet die üblichen Funktionen und Einstellmöglichkeiten, um aus dem rohen bzw. unbearbeiteten Sensorbild ein optimales Bild zu "entwickeln". Andere RAW-Konverter können heutzutage aber weit mehr.
Durch Schwenken lassen sich Panoramabilder mit verschiedenen Bildwinkeln (120, 180 und 360 Grad) erstellen. Wird die Kamera dabei zusätzlich gedreht entstehen Verzerrungen wie beim unteren Bild.
Pro Focus Effekte: Im Advanced Modus schiesst die X10 drei Fotos und montiert sie um den Hintergrund unscharf darzustellen, wie es sonst nur DSLRs mit grossem Sensor können.
Starke Reflexe werden bei der X10 manchmal als gleichmässig runde Scheiben abgebildet. (Siehe zum Vergleich nächstes Motorradbild ohne Reflexe.)
Beispielaufnahme der X10. Bei Aufnahmen von oben herab, über Hindernisse oder auch aus der Fioschperspekte vermisst man einen schwenkbaren LCD.
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Steckbrief
ModellFinePix X10
Preis679.00 CHF
HerstellerFujifilm
VertriebFujifilm (Switzerland) AG
Jahrgang2011
Masse117 ×70 × 57 mm
Gewicht0.330 (ohne Akku) kg
FarbeSchwarz
Auflösung12 MPx
Aufnahmedistanzmindest 50 cm, Makro 10 cm, Supermakro 1 cm
Bildformate4:3 (nativ) 3:2, 16:9, 1:1 und Panaoramen
Bildsensor2/3 Zoll EXR CMOS/ 12 Mio.
Brennweite28 - 112 mm (35 mm KB)
DatenformatJPEG, RAW, MOV
Digitalzoom2x
Empfindlichkeit ISO100-12800 (6400 und 12800 bei reduzierter Auflösung)
LCD Monitor2,8 Zoll (7,1cm ), ca. 460’000 SubPixel
ObjektivFujinon-Objektiv 1:2-2.8 / 7,1 – 28,4mm
Optisches Zoom4x
Pixel4000 x 3000 px (Foto maximal)
SchnittstelleUSB 2.0
SpeichermedienSD-Karten (SD/SDHC/SDXC
Verschlusszeit1/4000 s bis 30 s
Videoaufnahme1080/30p, 720/30p und 640 x 480/30p

Testurteil

7 / 10

Plus

  • gute Bildqualität in alltäglichen Situationen
  • handliche Kompaktkamera
  • wertige Verabeitung und gelungenes Design
  • guter Funktionsumfang (ohne Spielereien)
  • bietet ein weitgend gutes Handling

Minus

  • schwenkbarer LCD wäre wünschenswert
  • optischer Sucher zeigt Ausschnitt sehr ungenau
  • optischer Sucher bietet keine Infos (ausser AF-Status)
  • unübersichtliches Menü
  • mässige Videofunktion
Der Autor Markus Zitt
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