TESTBERICHT
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Geniale App: CapTune

Die App CapTune lässt sich jedem Kopfhörer anpassen: Hier ist der Kopfhörer-Typ PXC 480 samt der nach eigenem Empfinden eingestellten Equalizer-Kurve Die App CapTune lässt sich jedem Kopfhörer anpassen: Hier ist der Kopfhörer-Typ PXC 480 samt der nach eigenem Empfinden eingestellten Equalizer-Kurve "leise hören" bereits eingespeichert.

Wer annimmt, dass Sennheiser die Benutzer dieses kabelgebundenen Hörers ohne Bluetooth in Sachen App im Regen stehen lässt, sieht sich getäuscht. Die CapTune App bietet auch im Zusammenspiel mit dem kabelgebundenen PXC 480 sehr viel unter anderem auch der direkte Zugriff auf den Streaming-Dienst Tidal.

Zudem erhält man mit CapTune einen hochwertigen Player, der auf die gesamte Musikdatenbank des Players zugreifen kann. Weiter bietet diese App sowohl einen grafischen als auch einen parametrischen Equalizer, mit dem man praktisch jedes Klangbild, von bassgewaltig hämmernd, bis zu knackig-hell-funkelnd realisieren kann.

Damit der Hörer samt Gehör bei massiven Anhebungen gewisser Tonlagen nicht überlastet wird, reduziert eine eingebaute Schaltung den Pegel auf ein vernünftiges Mass. Der Kopfhörer-Typ, hier also PXC 480, lässt sich in das Memory der CapTune-App eingeben und so können die eingespeicherten und auf diesen Hörer abgestimmten Kurven jederzeit abgerufen werden.

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Am 28.5.2014 war in Spiegel Online Folgendes zu lesen: Es ist die grösste Übernahme in der Firmengeschichte von Apple der IT-Konzern kauft Dr. Dres Kopfhörer- und Streamingdienst-Firma Beats für drei Milliarden Dollar.

Dr.-Dre-Kopfhörern gebührt die zweifelhafte Ehre, den Dröhnbass im Kopfhörerbereich eingeführt zu haben. So durfte man denn auch gespannt auf den bereits unter der Apple-Fuchtel entstandenen Beats Studio 2 Wireless sein, der nun in den Farben Titan Silber, Schwarz, Weiss und Gold zu einem Auslaufpreis von rund 300 Franken erhältlich ist, denn der Beats Studio 3 Wireless wartet bereits in den Startlöchern und wird bald zu einem Preis von 349.- Franken erhältlich sein. Doch bis es so weit ist, ist der Beats Studio 2 Wireless noch überall zu haben.

Und so soll dieser Test aufzeigen, ob es sich lohnt, auf den Studio 3 zu warten, oder den Studio 2 noch zu ergattern, solange er im Handel ist.
Der ohrumschliessende Hörer ist tadellos verarbeitet und macht rein optisch eine gute Figur. Der Akku spielt von 12 bis 20 Stunden. Sein adaptives Noise Cancelling ist eine sogenannte Zweifach-Geräuschunterdrückung und soll sich der Art des Lärms anpassen können. Als typisches Apple-Gerät verfügt er nicht über das klangverbessernde aptX.

Zu bedienen ist der Hörer sehr einfach und dennoch komfortabel. Er besitzt nur eine Drucktaste zum Ein-und Ausschalten, dafür sind an der linken Muschel Funktionen für Lautstärke, Steuerung des Players und der Annahme von Telefongesprächen vorhanden. Wird das Kabel eingesteckt, läuft das Gerät automatisch an. Vergisst man, den Hörer nach der Hörsession auszuschalten, macht er mit leerem Akku keinen Piepser mehr.

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