Hörgenuss
Ich entschloss mich zu einem möglichst direkten Hörvergleich mit einem ehrwürdigen EMT-Plattenspieler plus einem Phonovorverstärker von Chord. Ich hatte nicht die Absicht, eine Äquivalenz zu schaffen – wenigstens nicht in Bezug auf den Vergleich der Anschaffungskosten. Es ging mehr um den Vergleich mit einer für mich gewohnten Situation beim Hören von Schallplatten.
Die vertraute EMT-Kombi spielte alles in allem immer etwas stringenter und direkter als der T700 von Revox. Der T700 verzeiht mehr, was sich zum Beispiel bei der legendären Mercury-Aufnahme von Bachs Cello-Sonaten mit Janos Starker bemerkbar machte. Das Cello klingt immer wunderbar: singend und auch trocken bis vollmundig. Aber die räumliche Exaktheit dieser Aufnahme ist suboptimal. Mit dem T700 wirkt es angenehm weniger auffällig. Die in jeder Beziehung geniale wie moderne Live-Einspielung «Retrospective» von Hilary Hahn zeigt auf, was der T700 kann. Er macht den Raum richtig zurecht und man fühlt sich dennoch sehr wohl, wie bei einer schönen Tasse Tee.
Der neue Revox brachte auch alte Live-Aufnahmen wie «Village Gate» von Coleman Hawkins zum Swingen. Das Timing stimmt und der Boden ist fest und wuchtig. Auch bei hohen Pegeln lässt sich der T700 nicht aus der Ruhe bringen. Die Zarge absorbiert Störschwingungen recht gut und man kann auch mal dranklopfen, ohne dass es gleich übertrieben aus den Lautsprechern poltert.
Ich konnte mich überzeugen, dass das Laufwerk wirklich sehr gut gemacht ist, dass der Tonarm ebenfalls ins Konzept passt und dass man mit der Wahl der Ortofon Quintett Bronce einen breiten Hörgeschmack getroffen hat. Wer sich mit MC-Tonabnehmern auszukennen glaubt, der hat hier auf jeden Fall eine geräumige Spielwiese und kann die Klangperformance des T700 sehr wohl noch entwickeln.
Fazit
Revox hat es beim Studiomaster T700 Turntable gut hinbekommen, die Tradition der Marke vollwertig in einen neuen Plattenspieler zu projizieren. Man hat weder Neuland betreten noch alte Konzepte revitalisiert. Man hat einfach Qualität in Bezug auf Klang, Optik, Verarbeitung und Bedienung geschaffen. Das ist sehr ehrlich und überzeugend.
Revox Studiomaster T700: ein würdiger Nachfolger.Die Nikon Z 8 unterstützt bei Foto- und Filmaufnahmen die bereits mit der Nikon Z 7II/6II eingeführte Körper-, Gesichts- und Augenerkennung bei Personen und Tieren. Neu hinzugekommen ist die Verkehrsmittel-Erkennung und hier im besonderen Flugzeuge.
Laut Nikon verbessert die Z 8 kameraintern dank «deep learning» laufend den Algorithmus der Erkennungsgenauigkeit. Durch die Wahl von verschiedenen AF-Messfeldern kann ausserdem bestimmt werden, in welchen Bildbereichen die Erkennung erfolgen soll.
Bei den beiden AF-Messfeldern C1 und C2 lässt sich zudem selbst die Grösse für das Messfeld bestimmen. So habe ich ein schmales horizontales Messfeld eingestellt, damit die Fahrzeuge auf der Strasse, nicht jedoch die parkierten Fahrzeuge am unteren oder oberen Bildrand, erkennt werden.
Beim Fotografieren wurde ein Kleinkind problemlos erkannt und auf sein Gesicht oder seine Augen scharfgestellt. Das Fokusfeld folgt Kopfbewegungen und das Auge wird auch erkannt, wenn es nicht direkt in die Kamera blickt.
Beim Mädchen auf dem Karussell in gut zehn Metern Entfernung lag der Fokus präzise auf dem linken Auge. Dabei stellte die Z 8 durch Sträucher im Vordergrund hindurch scharf und liess sich auch durch die Kopfbewegung zur Seite nicht ablenken. Siehe Foto in der Bilderstrecke. Das rote Rechteck im Bild zeigt jeweils das Fokusfeld, das die Z 8 gewählt hat.
Mehrere erkannte Objekte werden durch graue Rahmen markiert und das gewünschte Objekt kann mit den Cursor-Tasten ausgewählt werden.

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