Vom Bazillus bis zu Platinum und Kapstadt
An diesem Hörer findet man keinen billigen, mit der Zeit spröde werdenden Plastik, und auch kein Schaumstoff, der schon nach wenigen Jahren bröselt, sondern nur edelste und dauerhafte Materialien wie Stahl, Aluminium, Holz und echtes Leder. Handvernähtes Schafleder findet man an den Ohrpolstern. Die Ohrmuscheln sind aus Vollholz gefertigt, das Stirnband besteht aus echtem und von Hand verarbeitetem Rindsleder. Die asymmetrisch geformten Ohrkissen sind abnehmbar und positionieren sich beim Einsetzen dank Magneten sehr genau.
Der HP-3 gehört zu den halboffenen Spezies und ist laut Hersteller dreifach belüftet. So sollen Schwitzorgien auch bei längeren Hörsessions vermieden werden. Damit ist die Abschirmung gegen Umweltgeräusche natürlich nicht sehr gross. Mit Vorteil hört man Musik in ruhiger Umgebung.
Zum Lieferumfang gehören der bereits erwähnte Holzkoffer, ein Ständer und zwei Kabel: je eines mit 6,3-mm- und eines mit 3,5-mm-Klinkenstecker. Dazu ist zu bemerken, dass die meisten HiRes-Player mit gar nicht so schlechten Kopfhörerausgängen mit 3,5-mm-Buchsen verfügen. Zudem soll der Hörer dank «gnädiger» Impedanz leicht anzutreiben sein und – so Klipsch – auch an Standard-Smartphones betrieben werden können.
Fazit
1993 reisten wir auf Einladung von Darius Brubeck mit Airto und Flora`s band Fourth World nach Südafrika. Fourth World war die erste brasilianische Band, die auf südafrikanischem Boden spielte. Während der Konzerttour lernten wir lokale Musiker kennen. Nach zwei Musikclub-Besuchen sahen wir die Fülle musikalischer Talente und einer der Barbesitzer aus Österreich sagte zu Airto: „ Nobody comes to South Africa without a mission – you must return and share your talent with our musicians.“ Ziemlich vage stimmte Airto zu und als dann jede Woche zwei Telefone von den Musikern kamen, entschied er sich 1994, sein Versprechen einzuhalten. Wir reisten mit je zwei Künstlern aus Brasilien und England nach Johannesburg und Kapstadt, wo wir unter dem Banner Ooternational Meltdown in mehreren Studios mit über 80 lokalen Künstler Aufnahmen machten und drei Konzerte veranstalteten. Die Aufnahmen erschienen unter B&W Music als Outernational Meltdown in einem 3er CD-Pack und auf Vinyl. Die Zusammenarbeit mit südafrikanischen Künstlern zog immer weitere Kreise. 1995 brachte ich Max Lässer und die ersten Musiker aus Kuba wie Changuito, Mayito und Chucho Valdés nach Südafrika.

Alle Themen



