TESTBERICHT
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Publikationsdatum
29. August 2019
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Es hat sich bei High-End-Audio, oder besser High-Performance-Audio leider eingebürgert, dass der «grosse Lautsprecher» als wahrhafter Kostentreiber agiert, wenn es denn um die optimale Verstärkung geht. Nicht, dass dem wirklich so wäre, aber man wird geflissentlich dazu «motipuliert», sich mit teurem Verstärker-Geschütz einzudecken. Bei der Concerto MKII kann man getrost aufatmen. Zum einen wird dank des aktiven Subwoofers ca. 70 % der Leistung ohnehin von der Subwoofer-Endstufe geliefert und für den Rest reichen hochwertige, klanglich einwandfreie Verstärker von 2 x 50 Watt.

Im Testbetrieb waren zwar zwei hervorragende Hybrid-Mono-Endstufen von Vincent im Einsatz, aber hervorragend ist bei diesem Hersteller eben nicht gleichbedeutend wie extrem teuer.

Die Nahaufnahme führt die hochwertige Verarbeitung vor Augen. Die Gehäuse bestehen aus einem Materialmix und werden in Gussformen gegossen.Die Nahaufnahme führt die hochwertige Verarbeitung vor Augen. Die Gehäuse bestehen aus einem Materialmix und werden in Gussformen gegossen.

In den Diana PSP11, welche  zu einem Preis von 699 Franken zu haben sind, stecken Eigenentwicklungen von Jerry Harvey, die nach dem allgemein bekannten Prinzip der Balanced Armature Driver arbeiten. Jeder Hörer enthält drei solcher Treiber, je einer für Tiefen, Mitten und Höhen. Hier kommen Patente von Jerry Harvey wie Freqphase, Timephase, and Waveguide-Technologien zum Tragen. Diese verhindern, dass einer der drei Treiber um mehr als 1/100 ms aus dem Takt des gemeinsamen Zusammenspiels herausfällt. Dies soll einen sehr homogenen Klang garantieren, der wie aus einem Guss wirkt.

Das extrem stabile, praktisch vibrationsfreie Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt und passt, dank der in verschiedenen Grössen der mitgelieferten Ohrpassstücken, an (fast) alle Ohren. Die 8-adrigen Kabel bestehen aus einem Hybridmaterial von Silber und Kupfer und weisen sowohl symmetrische sowie asymmetrische Stecker auf. Wie bei praktisch allen In-Ear-Hörern dieser Art, wird sowohl der linke wie auch der rechte Hörer von einer formbaren Schlaufe gehalten, die übers Ohr gelegt wird. Das Montieren mutet zunächst etwas fummelig an, doch daran kann man sich gewöhnen ...

Selbstverständlich liegt eine kleine Aufbewahrungstasche bei, die – wohl, um die US-Herkunft zu betonen – mit dem vielsagenden Aufdruck «Van Nuys» versehen ist. Van Nuys ist bekanntlich ein bekannter Stadtteil von Los Angeles im Herzen des San Fernando Valley.

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