Es hat sich bei High-End-Audio, oder besser High-Performance-Audio leider eingebürgert, dass der «grosse Lautsprecher» als wahrhafter Kostentreiber agiert, wenn es denn um die optimale Verstärkung geht. Nicht, dass dem wirklich so wäre, aber man wird geflissentlich dazu «motipuliert», sich mit teurem Verstärker-Geschütz einzudecken. Bei der Concerto MKII kann man getrost aufatmen. Zum einen wird dank des aktiven Subwoofers ca. 70 % der Leistung ohnehin von der Subwoofer-Endstufe geliefert und für den Rest reichen hochwertige, klanglich einwandfreie Verstärker von 2 x 50 Watt.
Im Testbetrieb waren zwar zwei hervorragende Hybrid-Mono-Endstufen von Vincent im Einsatz, aber hervorragend ist bei diesem Hersteller eben nicht gleichbedeutend wie extrem teuer.
Die Nahaufnahme führt die hochwertige Verarbeitung vor Augen. Die Gehäuse bestehen aus einem Materialmix und werden in Gussformen gegossen.In den Diana PSP11, welche zu einem Preis von 699 Franken zu haben sind, stecken Eigenentwicklungen von Jerry Harvey, die nach dem allgemein bekannten Prinzip der Balanced Armature Driver arbeiten. Jeder Hörer enthält drei solcher Treiber, je einer für Tiefen, Mitten und Höhen. Hier kommen Patente von Jerry Harvey wie Freqphase, Timephase, and Waveguide-Technologien zum Tragen. Diese verhindern, dass einer der drei Treiber um mehr als 1/100 ms aus dem Takt des gemeinsamen Zusammenspiels herausfällt. Dies soll einen sehr homogenen Klang garantieren, der wie aus einem Guss wirkt.

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