Ein Bluesound für jede Anforderung
Wenn Stereoklang mit mehr Volumen gefragt ist, liefert der Pulse 2 perfekte Musikunterhaltung in wertigem Design.Letztlich sind wir dem Leser noch die Aussagen über die Tonqualität der Multisound-Lösung schuldig. Hier begeistert der Hersteller, der seine Wurzeln ja in hochwertigen Audio-Lösungen von NAD hat. Ferner lassen sich bestehende NAD-Lösungen nachträglich mit Bluesound-Adaptern ergänzen.
Die Aktivboxen erzeugen je nach Grösse und Preisklasse einen guten bis hervorragenden Sound. Alle Komponenten spielen absolut synchron, und zwei Mono-Speaker lassen sich auch einfach zu einem Stereo-Paar koppeln.
Am meisten begeisterte uns der Powernode 2, der als Aktivverstärker an guten Lautsprechern beweist, dass Multiroom-Audio auch Audiophile begeistern kann. Selber hören und begeistern lassen, lautet unsere Empfehlung. Die Bluesound-Modelle sind bei zahlreichen guten Audiohändlern im Sortiment.
Eine grosse Auswahl an Musikformaten aus unterschiedlichsten Quellen, Unterstützung verlustfreier Streaming-Dienste, ein PC-freier CD-Ripper ergänzen sich bei Bluesound mit guten Apps für alle Plattformen. Da bleiben kaum mehr Wünsche offen. Nur die Apple-Welt wird das Fehlen von Airplay bemängeln.
Schade allerdings, dass der Hersteller die Kunden weder mit kompletten Handbüchern noch mit interaktiven Hilfestellungen im Internet versorgt. Viele Besitzer werden deshalb wertvolle Tricks und Funktionen ihrer Bluesounds gar nie entdecken.
Fazit: Nach mehrjährigen Tests mit einem Dutzend Multiroom-Lösungen verschiedener Hersteller steht Bluesound ganz weit oben auf der persönlichen Wunschliste. Denn mit Liebe zum Detail hat Bluesound nicht nur eine akustisch ausgezeichnete, sondern auch eine technisch überzeugende Lösung geschaffen.
Vault 2: CD rippen und HD-Downloads
Der Bluesound Vault 2 schluckt Audio-CD, die er automatisch auf die integrierte Festplatte kopiert.Eine ganz andere Gerätekategorie ist der Bluesound Vault 2. Er ist sozusagen der CD-Fresser im Multiroom-Verbund. Die Musikscheiben werden einfach in einen kleinen Schlitz in der Vorderseite eingeschoben und dann vollautomatisch auf die integrierte Festplatte kopiert.
Wir stellten uns dabei erst mal blöd an. Dass im Vault 2 bereits eine 2-Gigabyte-Festplatte eingebaut ist, merkten wir nämlich nicht. Kein Wunder, sie ist praktisch geräuschlos. Wir schlossen also erst mal eine externe USB-Festplatte an, auf der unsere gerippten CDs landen sollten. Taten sie natürlich nicht, weil sie der Vault ausschliesslich auf der internen Platte speichert.
Nachdem diese Verwirrung geklärt war, herrschte allerdings wieder pure Begeisterung. Der Vault rippt auf Wunsch automatisch gleichzeitig verlustfrei (FLAC) und im MP3-Format. Er speichert Alben und Songs sauber sortiert und benamst. Metadaten wie Titel und Interpret. Sogar Komponisten verwaltet die Medienbibliothek. Coverabbildungen holt sich der Vault automatisch aus dem Internet. Dieses automatische CD-Fressen klappte in unserem Test sowohl mit gängigen Silberscheiben als auch eher seltenen Scheiben problemlos. Mit dem Vault kann man also seine CD-Sammlung verlustfrei rippen, archivieren und multiroom-tauglich machen, ohne einen PC zu besitzen und sich mit Software herumzuschlagen.
Doch der Vault beherrscht auch modernste Musikkäufe. Audiophile kaufen sich heute nämliche Titel im Internet, deren digitale Auflösung sogar über der CD-Qualität liegt. Mit dem Vault kann man direkt in der App HD-Titel im Internet ohne PC kaufen. Bereits gekaufte Titel zieht sich der Vault automatisch in sein Archiv. Im Test funktionierte das sowohl mit den Portalen von Highres-Audio als auch HD-Tracks problemlos und einfach.
Vault verwaltet die gerippte und gekaufte Musikbibliothek vollautomatisch. Wer dennoch manuell eingreifen oder eigene Titel auf die Vault-Festplatte kopieren will, kann von jedem PC via Netzwerkfreigabe auf die Festplatte zugreifen. Dazu muss man lediglich \VAULT2 in das Adressfenster des Explorer eintippen. Danach kann man auf den Musikspeicher wie auf eine übliche Festplatte zugreifen.
Der Vault 2 bietet eine Unzahl von Anschlüssen. Passive Boxen lassen sich aber nicht direkt anschliessen.
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