TESTBERICHT
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PC, Spotify und Tidal

Bluesound unterstützt die meisten gängigen Streamingdienste. Tidal und Wimp liefern dabei auch Musik in CD-Qualität.Bluesound unterstützt die meisten gängigen Streamingdienste. Tidal und Wimp liefern dabei auch Musik in CD-Qualität.

Nachdem wir uns mehrere Stunden durch die Apps von iOS und Android getappst hatten, merkten wir eher zufällig, dass Bluesound auch richtige Programme für Windows-Rechner und Macs zur Verfügung stellt. Die Installation lohnt sich. Denn auf dem grossen Bildschirm herrscht nicht nur mehr Übersicht, sondern mit Tastatur und Maus lässt sich vieles auch schneller bewerkstelligen. Insbesondere das Zusammenstellen von Playlisten und die Anmeldeprozedere bei Musikmietdiensten geht hier schnell von der Hand.

Die Bluesound-Geräte unterstützen mit Spotify, Tidal, Wimp, Deezer, Juke, Murfie, Napster, Qobuz und Rhapsody die wichtigsten Streamingdienste. Meist ist dafür aber ein kostenpflichtiges Abo nötig. Der Vault-Server, auf den wir später eingehen, integriert zusätzlich auch noch die Download-Portale von Hdtracks und Highres-Audio. Die passende Linkliste zu allen Diensten findet sich hier.

Bei der hohen Stimme von Fitzgerald demonstriert der Hochtöner, was er kann. Die Lautsprecher geben die Emotionalität des Weltklasse-Gesangs auf eine beeindruckende Art und Weise wieder. Die Stimme von Ella rührt einen zutiefst. Dann das Orchester mit den Streichern. Der Sound löst sich von den Säulen und befüllt den Raum. Man hört förmlich den grossen Saal mit dem charakteristischen Holzboden. Und dann wieder Armstrongs tiefe Stimme. Feinste Transienten, wie das Atmen ganz nah am Mikrofon, werden sehr treu reproduziert. Das gilt auch für Details wie mit dem Besen gespielte Jazz-Snares, begleitet von sanften Hi-Hats. Ich höre mir dafür «Almost Blue» von Chet Baker an. Die Stimmung ist melancholisch, Details wie jene des Schlagzeugs machen grossen Spass.