TESTBERICHT
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Das «Ultimate One» gehört zu den besten Lautsprecherkabeln überhaupt. Es zeichnet sich durch einen enormen Material- und Fertigungsaufwand aus.Das «Ultimate One» gehört zu den besten Lautsprecherkabeln überhaupt. Es zeichnet sich durch einen enormen Material- und Fertigungsaufwand aus.

avguide hatte die Gelegenheit, eine frisch crTech-getunte Version der KEF Blade im Hörraum bei Rohrer Hifi in Toffen anzuhören. 

Schon bei der ersten Hörsession nach erfolgter crTech-Modifikation beeindruckte die KEF Blade mit ihrer sagenhaften Räumlichkeit.Schon bei der ersten Hörsession nach erfolgter crTech-Modifikation beeindruckte die KEF Blade mit ihrer sagenhaften Räumlichkeit.

Der zweite Höreindruck

Allerfeinste, von crTech modifizierte Elektronik trug wesentlich zur superben klanglichen Vorstellung bei.Allerfeinste, von crTech modifizierte Elektronik trug wesentlich zur superben klanglichen Vorstellung bei.

Der Autor traute seinen Ohren kaum, mit welch räumlicher Transparenz und klanglicher Offenheit die Blade nun aufwartete. Wobei zunächst wiederum eine aussergewöhnlich «relaxte», dennoch enorm spannende Spielweise auffiel. Die Kombination aus detaillierter, jedoch nicht detailversessener Wiedergabetreue beeindruckte mit einer unangestrengten, fast schon zarten Ansprache. Dies zeigte sich beispielsweise beim neuen Album von Hille Perl, «Ballads within a Dream», welches über die Blade trotz minimalistischer Besetzung richtig grossartig und in wunderbaren Klangfarben ertönte. Und dies bei einer ungemein plastisch-dreidimensionalen Abbildung im Hörraum.

Der Autor traute seinen Ohren kaum, mit welch räumlicher Transparenz und klanglicher Offenheit die Blade nun aufwartete. Wobei zunächst wiederum eine aussergewöhnlich «relaxte», dennoch enorm spannende Spielweise auffiel. Die Kombination aus detaillierter, jedoch nicht detailversessener Wiedergabetreue beeindruckte mit einer unangestrengten, fast schon zarten Ansprache. Dies zeigte sich beispielsweise beim neuen Album von Hille Perl, «Ballads within a Dream», welches über die Blade trotz minimalistischer Besetzung richtig grossartig und in wunderbaren Klangfarben ertönte. Und dies bei einer ungemein plastisch-dreidimensionalen Abbildung im Hörraum.

Puristische Besetzung in sagenhafter Aufnahmequalität: «Ballads within a Dream», u. a. mit Hille Perl.Puristische Besetzung in sagenhafter Aufnahmequalität: «Ballads within a Dream», u. a. mit Hille Perl.

Ihr Talent zur grandiosen Raumabbildung stellte die crTech-modifizierte KEF auch bei einem anderen Hörtest-Klassiker unter Beweis: Das legendäre «Cantate Domino» (Label: Proprius), welches 1976 auf einer Revox-A-77-Bandmaschine mit nur zwei Mikrofonen aufgezeichnet worden war. Das Ausmass an Rauminformation und Livehaftigkeit, welche diese Aufnahme über die Blade entfaltete, war schlichtweg atemberaubend. Aber auch die Art und Weise, wie sich die tiefen Orgelregister in der Stockholmer Kirche ausbreiteten, war dramatisch. Die KEF gibt offenbar selbst subsonische Anteile wieder, welche für den monumentalen Raumeindruck mit ausschlaggebend sind.

Jahrhundert-Aufnahme: «Cantate Domino» aus dem Jahr 1976.Jahrhundert-Aufnahme: «Cantate Domino» aus dem Jahr 1976.

Tatsächlich kann man der crTech-modifizierten Blade Referenzqualitäten im Tieftonbereich bescheinigen. So luftig-konturiert und dennoch druckvoll bis in tiefste Lagen hat der Autor den Jazzbass auf dem hervorragend aufgenommen «Contra La Indecisión» vom Bobo Stenso Trio noch nie gehört. Wo bei den allermeisten Lautsprechern bestimmte Basslagen dominieren und den restlichen Tieftonbereich tendenziell überdecken, ist es hier ein grosses Vergnügen, dem federleichten Spiel des Bassisten über alle Saiten zu folgen. Chapeau!

Audiophile Legende: Die Aufnahme «Montreux Alexander» von 1976.Audiophile Legende: Die Aufnahme «Montreux Alexander» von 1976.
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