TESTBERICHT
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Wer killt am besten?

Der Brillante

Nach etlichen, zügig eingetippten Abschnitten dann die geistige Ermüdung. Also erst mal kurze Pause, das Audiokabel an den Hörer und an den iPod geschlossen und völlig entspannt und ungestört leise Musik in lärmiger Umgebung geniessen.

Die klangliche Verwandtschaft von QC2 und QC15 ist unverkennbar: Auch der QC15 bringt ein helles, frisches, insgesamt ausgewogenes Klangbild, untermauert von einem kräftigen, präzisen Bass. Das tut etwas flauen MP3-Aufnahmen gut, gibt ihnen Pep und verleiht ihnen neues Leben.

Wie die Frequenzgangmessungen im Labor von avguide.ch zeigten, hat Bose die höheren Tonlagen gegenüber dem Vorgängermodell etwas zurückgenommen. Damit verschwindet eine gewisse Härte, die gerade bei feinen Streichern zuweilen etwas nervte. Das führt zu einem angenehmeren Klangbild, aber ohne den Hörer zum weichzeichnenden Ohrschmeichler zu machen.

Ganz im Gegenteil: Der QC15 kann Freunden klassischer Streichquartette eventuell immer noch ein Quäntchen zu viel Brillanz haben. Aber bei jazzigen Klängen swingt er herrlich und verleiht audiophilen Stimmen, wie zum Beispiel derjenigen von Rebecca Pidgeon, ein glockenreines Timbre. Und erst bei rockigen Sounds: Da geht die Post ab! Alles in allem erhält man hier einen richtigen Allroundhörer für alle Musikstile.

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