Das erwähnte Indra-Kabel war so erfolgreich und speziell, weil das Leiter-Material aus amorphen Metall bestand – also aus einem Kabelmaterial mit einer non-kristallinen Struktur. Somit wies es ziemlich andere Eigenschaften auf als die üblichen kristallinen Leitermaterialen wie Silber, Kupfer und andere. Amorphes Metall oder Glas-Metall wird in verschiedenen Industriezweigen verwendet. Es ist schwierig in der Verarbeitung und entsprechend kostspielig. Timachev sei damals eher zufällig an dieses Kabelmaterial gelangt – legal, wie der betont – und so begann die Erfolgsstory des Stealth-Indra-Kabels. Das Indra wird immer noch hergestellt, das aktuelle Modell heisst Indra V18.
Inzwischen beschäftigt Stealth Audio zehn Mitarbeitende und vertreibt die Kabel weltweit.
Die 3 Stealth Ultra-Kabel im Detail
Stealth Audio Sakra V16
Für diesen Test bekam ich das Modell Sakra V16 gestellt. Es ist in der Stealth-Hierarchie das zweithöchste Modell. Gleich darunter ist das legendäre Indra V18, darüber thront noch das Sakra V17 Limited Edition.
Vielleicht kommen Ihnen die beiden Namen Sakra und Indra etwas exotisch vor. Sie sind es auch: Sakra ist eine buddhistische Gottheit, die für Stärke steht, ihr hinduistisches Pendant ist Indra. Die beiden Namen sind also keine Zufälle, ich finde sie schön gewählt.
Das Sakra V16 ist uni-direktional konstruiert. Das heisst, dass die Laufrichtung des Signals vorgegeben ist. Das Sakra hat in Bezug auf seine Kabelgeometrie auf der Seite der Signalquelle den grössten Durchmesser von ca. 2 cm. Es wird in Laufrichtung des Signals gegen Ende des Kabels immer dünner und endet mit ca. 1 cm. Das ist sozusagen ein Alleinstellungsmerkmal im Kabel-Markt.

Alle Themen



