TESTBERICHT
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Vielseite Anschlussmöglichkeiten

Das System hat Bose speziell für eine Aufstellung am Schreibtisch mit geringem Hörabstand konzipiert. Neben dem Acoustimass Bassmodul besteht es aus zwei kleinen Speaker Arrays und dem Control Pod. Die beiden kleinen, qualitativ hochwertig gefertigten Lautsprecher, wirken elegant und durch die kleinen Tischstative sind sie optimal auch bei engen Platzverhältnissen aufstellbar.

Im Inneren des gut verarbeiteten Gehäuses verrichten je zwei  Mittelhochtöner mit 4,2 cm Durchmesser ihre Arbeit. Für die tiefen Töne sorgt das Acoustimass Bassmodul, welches über ein 13,3 cm grosses Basschassis verfügt. Das Modul kann unter oder neben dem Tisch platziert werden. Es verfügt über alle Anschlüsse, die man für die Inbetriebnahme braucht. Im Inneren befinden sich sämtliche Verstärker und Equalizer des Systems, wie das von Bose entwickelte "TrueSpace Surround Processing". Dieses erzeugt einen Raumklang bei der Wiedergabe aus nur zwei Satelliten-Lautsprecher. Das Bose Companion 5 ist auch in der Lage, 5.1-kodierte Audiospuren zu verarbeiten, wie sie bei Filmen und Games Standard sind.

An der Front können USB-Stick, sowie iPhone und iPod angeschlossen werden

Mit einem USB-Stick konnten bisher nur die Audiodateien des Types MP3 und WMA wiedergeben werden. Doch neu können neben MP3 und WMA auch WAV, MP4, und FLAC sowie Bilder im JPEG-Format angehört bzw. angeschaut werden. Videos von einem USB Stick abzuspielen, ist nach wie vor nicht möglich.

Das Anschliessen eines iPod/iPhones könnte nicht leichter sein. Über das konventionelle Ladekabel, das bei den Apple-Produkten dabei ist, kann das Gerät an der USB Buchse angeschlossen werden.

Nachdem der AVR per Fernbedienung auf den USB-Eingang umgeschaltet wird, erscheint sofort die Ordnerübersicht auf dem TV. Nachdem man sich ein gewünschtes Lied ausgewählt hat, wird dieses ohne jegliche Verzögerung wiedergeben.

Wer Videodateien von seinem iPhone oder iPod auf den Fernseher geben möchte, der kommt um den Kauf der Dockingstation ASD-11R nicht herum.

Netzwerk- und AirPlay-fähig

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger verfügt der AVR-1912 über einen Netzwerk-Anschluss. So muss nicht, wie bisher, eine Dockingstation gekauft werden, sondern das Gerät kann direkt ins Netzwerk integriert werden. Somit ist es dank LAN möglich, Audioformate wie MP3, WMA, AAC, FLAC und WAV übers Netzwerk zu streamen.

Auch Fotos im JPEG Format können übers Netzwerk gestreamt werden. Natürlich für die meisten Leute am wichtigsten: das Internetradio. Dank der gut aufgebauten Benutzeroberfläche wird jeder seinen Lieblingssender finden. Sitzt man gerade gemütlich am Computer, kann auf den AVR zugegriffen werden.

Ein gut übersichtliches Menü wird im Browserfenster dargestellt. Jetzt hat man die Möglichkeit, vom PC aus alles zu steuern. Logischerweise wäre es auch möglich, über die Fernbedienung Sender zu speichern, doch ich finde dies über den Computer wesentlich einfacher.

Benutzeroberfläche auf dem iPhone

Wer über ein iPhone, iPod oder iPad verfügt, hat noch einen Vorteil, denn Denon stellt kostenlos eine App zur Verfügung, die Denon Remote App. Nach dem Herunterladen der App muss kurz noch die IP-Adresse eingegeben werden, und der Spass kann beginnen.

Neben der Lautstärke kann jede Quelle angewählt werden; Titel, Interpret oder Radiosender werden auf dem Apple-Produkten angezeigt.

Zusätzlich zu diesen Features unterstützt der Denon AVR-1912 die AirPlay Funktion. Diese ermöglicht einem iTunes-Nutzer ganz einfach und mit nur einem Klick, die im iTunes archivierten Musikstücke drahtlos oder kabelgebunden auf das Denon-Produkt zu streamen. iPhone-, iPod- und iPad-Benutzer können sogar direkt von ihrem Gerät aus auf den Receiver streamen.

Bildverarbeitung

Die Bildverarbeitung von HD-Filmen erfolgt reibungslos und detailgetreu. Ob Umschalten zwischen den verschiedenen Eingängen oder das Durchschlaufen von hochauflösenden 3D-Filmen im Standby-Betrieb, im Test lief alles ohne Probleme.

Was ich vermisst habe, trotz der insgesamt guten Ausstattung, ist ein Scaler, der Videomaterial, das nicht im HD-Format zum Receiver kommt, auf 1080p hochrechnet.

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