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Publikationsdatum
22. November 2017
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Manger Lautsprecher
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Im Jahre 1969 erfand Josef Manger den sternförmigen Biegewellenschallwandler mit dem Ziel, einen Lautsprecher zu entwickeln, der Musik ohne Einschwinggeräusche und breitbandig wiedergeben kann.

Seitdem 1925 die Herren Rice und Kellogg erstmals den dynamischen Lautsprecher vorgestellt haben, hören die allermeisten Menschen mit dieser Technik aufgezeichnete Musik. Als Masse-Feder-System kann dieser Lautsprecher Impulse nicht ohne Einschwingvorgänge wiedergeben, die aber in der Natur bzw. bei Musikinstrumenten nicht vorkommen.

Unser Gehör erkennt diese als störende Artefakte, welche dem Musiksignal eine leicht künstliche Note geben und das Gehör ermüden. Da das Signal bei den meisten heutigen dynamischen Lautsprechern auf mehrere Frequenzbereiche aufgeteilt wird, folgen sich die Einschwinggeräusche der verschiedenen Lautsprecherchassis im Millisekunden-Bereich, was einen Impuls zusätzlich zeitlich dehnt und damit verschleiert. Wir haben uns jedoch an diese Artefakte gewöhnt und empfinden sie als normal.

Wer den Manger-Schallwandler erstmals hört, der kann schon mal irritiert sein: Verglichen mit den Fehlern, die übliche Mehrwege-Lautsprecher produzieren, klingt die Musik plötzlich wie gereinigt, ungewohnt und unspektakulär. Wer den Klang von natürlichen Instrumenten im Ohr hat, der erkennt aber sofort die verblüffende Echtheit der Wiedergabe.

Feinste Verästelungen und Hall-Anteile der Aufnahme werden ungemein realistisch wiedergegeben, Phantomschallquellen stehen wie angenagelt an ihrer Position im Raum. Was aber auch auffällt: Wo in der Aufnahme keine Räumlichkeit vorhanden ist, bildet der Manger-Wandler auch keine ab. Phaseneffekte, die eine Räumlichkeit suggerieren, aber durch fehlerhafte Funktion der Lautsprecher entstehen, bleiben aus. Gut gemachte räumliche und feinsinnige Aufnahmen können aber in ihrer ganzen Pracht genossen werden.

Man sieht es dem Hörer an und spürt es auch beim Anfassen: Das ist ein typisches Klipsch-Produkt. Und es werden Erinnerungen an legendäre US-Autos wie Studebaker, Naish, Dodge und andere wach. Trotz seiner Grösse und des mit 356 Gramm nicht gerade geringen Gewichtes wirkt der Hörer elegant und nobel und keineswegs schwerfällig.

Was weniger gefällt, ist das relativ harte Polster und der relativ hohe, vom kräftigen Bügel bewirkte Anpressdruck der Muscheln auf den Kopf. So schmiegt sich der Hörer nicht so liebevoll an das Gehör wie andere Hörer. Doch sein Sitz ist dafür stabil und unverrückbar.

Das verdankt der Hörer nicht zuletzt seiner aufwendigen Bügelkonstruktion,  die auch beim Soul-SL300 anzutreffen ist. Hier enthält jede Hörermuschel einen beweglichen Innenteil. So passt sich der Hörer perfekt jeder Kopfform an und drückt auch nicht unangenehm, wie anfänglich erwartet.

Die Resonanzfrequenz des Manger-Wandlers liegt bei 80 Hz, wodurch er abgesehen vom Bass sämtliche Frequenzen abdecken kann. Aus Gründen der Belastbarkeit wird die Trennung zum Bass bei etwa 300 Hz vorgenommen. Dadurch wird der gesamte fürs Gehör besonders empfindliche Mittel-Hochtonbereich von einer einzigen Membran übertragen. Das Ideal einer Punktschallquelle wird perfekt umgesetzt.

Der Manger-Schallwandler wird durch einen 20-cm-Tieftöner ergänzt, der auf ein geschlossenes Gehäuse arbeitet. Geschlossene Gehäuse erlauben, verglichen mit den heute meist üblichen Bassreflex-Gehäusen, eine bessere Impulswiedergabe, da die Phasendrehungen geringer sind. Damit sind sie als Ergänzung zum Manger-Wandler optimal. Die geringere Effizienz ist verschmerzbar. In normalen Wohnräumen kann damit laut und mit tiefreichendem, sauberen Bass Musik gehört werden.

Josef Manger tüftelte jahrelang, bis ihn das Resultat überzeugte, und er baute für die Herstellung mehrere Maschinen. Es sind zahlreiche Arbeitsvorgänge in Handarbeit notwendig, die mit äusserster Präzision ausgeführt werden müssen, damit die Wiedergabeeigenschaften dem definierten Ideal entsprechen. Dies hat seinen Preis und limitiert die Stückzahlen. Trotzdem sind bis heute gut 15'000 Manger-Wandler im fränkischen Mellrichstadt hergestellt worden. Seit bald 25 Jahren leitet die Tochter Daniela Manger das Unternehmen mit grossem Sachverstand und Engagement. Sie hat die Modelle beständig weiterentwickelt. Ihr Vater verstarb im letzten Jahr.

Audiophil

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Der aktive Manger s1 mit integriertem Verstärker und Bassentzerrung.
Der aktive Manger s1 mit integriertem Verstärker und Bassentzerrung.
Eine ästhetische Ode. Die aktive Manger s1 verschönert den Wohnraum.
Eine ästhetische Ode. Die aktive Manger s1 verschönert den Wohnraum.
Die passive Variante p1.
Die passive Variante p1.
Topview der Manger p1
Topview der Manger p1
Die sehr beliebte Manger z1, die es auch als aktive Variante c1 gibt.
Die sehr beliebte Manger z1, die es auch als aktive Variante c1 gibt.
Blick auf die aktive Manger c1.
Blick auf die aktive Manger c1.
Die Manger w1 für die Wandmontage. Geeignet als unauffälliger Wohnraum-Lautsprecher oder für ein Surround-Setup.
Die Manger w1 für die Wandmontage. Geeignet als unauffälliger Wohnraum-Lautsprecher oder für ein Surround-Setup.

Sternenzauber bei Klangwerk am 1. und 2. Dezember:

Klangwerk in Zürich blickt auf eine bald 20-jährige Zusammenarbeit mit Manger zurück und ist zudem für das Design der meisten aktuellen Modelle verantwortlich.

Daniela Manger und Markus Thomann laden am 1. und 2. Dezember zum vorweihnächtlichen Musikhören ein, um die Standmodelle p1 (passiv) und s1 (aktiv) an dem brandneuen DAC501 von Weiss High-End kennenzulernen. Auch das Wandmodell w1 ist vorführbereit. Wer keine Zeit hat, darf sich selbstverständlich auch später für einen unverbindlichen Hörtermin anmelden.

Freitag, 1. Dezember, 14–19 Uhr
Samstag, 2. Dezember, 14–18 Uhr

Adresse: Klangwerk GmbH, Wieslergasse 6, 8049 Zürich
Anmeldung: info@klangwerk.ch

Mehr Informationen direkt bei Klangwerk