15. Dezember 2018 | seit 1999
MAGAZIN
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Vorhang auf!

Die Master Line Source 2 liefern im akustisch optimierten Abhörraum ein Klangbild, das schwer mit Worten aussagkräftig zu beschreiben ist.

Die Master Line Source 2 ist eine kleinere Version der Master Line Source und soll somit auch für normale Wohnräume geeignet sein. Sie werden nun standesgemäss von folgenden Komponenten befeuert: Vorverstärker T+A P 3000HV, CD-Player T+A MP 3000HV, 2 Stück Endstufe 3000HV, Netzteil PS 3000HV.

Vor diesem Hörerlebnis frage ich mich, was denn gegenüber dem vorhin so bravourös aufspielenden Coax-511-T+A-Gespann eigentlich noch besser sein könnte.

Und dann kommt der freudige Schock: Gleich bei den ersten Klängen geht ein Vorhang auf und gibt die Klangbühne frei für ein scheinbar leibhaftig vor mir befindliches Kammerorchester.

Bei geschlossenen Augen fühle ich mich in den vorderen Reihen des Zürcher Tonhalle-Saales, das Orchester steht leicht erhöht auf dem Podium. Die Darstellung dieses grossen Klangkörpers mit einer klar umrissenen Breiten- und Tiefenstaffelung darf eigentlich schon gar nicht mehr wahr sein. Und was mich am meisten verblüfft ist die Tatsache, dass das Klangbild trotz der ausgeprägten Räumlichkeit absolut stabil und klar umrissen vor mir erscheint. Die Instrumente werden mit exzellenter Feinzeichnung dargestellt.

Noch immer in diesem Klangrausch schwelgend, könnte ich noch lange und ausführlich über das Erlebte berichten. Doch das würde den Rahmen dieses Berichtes wieder einmal sprengen und zu einer erneuten Rüge durch den Chefredaktor führen. Immer wieder mahnt mich Daniel Schmid, nicht zu ausführlich fürs gestresste Web zu schreiben und rät mir, mich endlich kurz zu fassen und alles rasch auf den Punkt zu bringen!

Es soll hier aber doch noch erwähnt werden, dass bei rockig-poppigen Sounds, gerade bei mitteltiefen Bässen um 80 Hz für meinen Geschmack eine gewisse ...
Wie bitte ...? Ja ja ...! Ich hör' ja schon auf ...

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