TESTBERICHT
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Bassgewitter ohne Subwoofer

Die Denon DHT-T100 kommt ganz ohne Subwoofer aus und überzeugt dennoch mit tiefen und präzisen Bässen.Die Denon DHT-T100 kommt ganz ohne Subwoofer aus und überzeugt dennoch mit tiefen und präzisen Bässen.

Für den Soundcheck nehmen wir wieder «The Fast and the Furious», sowie Henry Mancini’s Pink Panther Theme zur Hand.

Gleich nach Filmbeginn müssen wir vor allem eines: Die Lautstärke zurücknehmen. Die Denon DHT-T100 startet fulminant in die Einstiegsszene des Films und bläst uns beinahe weg – das ist nicht mehr der gewohnt flache Flatscreen-Sound, das ist Kino. Die Klangauslegung ist dabei sehr angenehm und die Bässe satt - und das trotz dem Fakt, dass Denon in ihrer TV Speaker Base kein Subwoofer-Chassis verbaut, sondern auf ihre speziellen Auslegung der Bassreflexrohre vertraut. Hier kann Denon natürlich auf ihre hohe Audio-Kompetenz zurückgreifen.  

Die Effektdarstellung ist schlicht der Hammer für ein Gerät dieser Preisklasse, und auch die Räumlichkeit lässt sich trotz den verhältnismässig kleinen Abmessungen wirklichen sehen. Auch die verschiedenen DSPs überzeugen, gerade in puncto Räumlichkeit kann mit dem DSP «Film erweitert» noch einiges aus dem DHT-T100 rausgeholt werden.

Einen etwas fahlen Nachgeschmack hinterlässt nur die Auswahl dieser DSPs: Da die Denon DHT-T100 über kein Display verfügt, wird die DSP-Auswahl quasi zum Blindflug. Die einzelnen DSPs werden durch verschiedene, aufleuchtende Tasten an der Front identifiziert. So blinkt die DSP-Modus- sowie die Fernbedienungstaste wenn der «Dialog-Modus» aktiv ist, beim Film-Modus leuchten Fernseher-Eingangstaste, Fernbedienungstaste, DSP-Taste und Lautstärke Minus auf. Und so gibt es einen «Code» für jeden der fünf DSPs. Eine etwas benutzerfreundlichere Lösung wäre hier sicherlich wünschenswert.

Ebenfalls mit an Bord ist eine Bluetooth-Verbindung, über welche Musik direkt vom Smartphone auf die TV Speaker Base gestreamt werden kann. Die Klangqualität ist dabei sogar richtig gut, und die Verbindung ist auch beim herumlaufen mit dem Smartphone ziemlich stabil.

Im klassischen Musikbetrieb macht sich das Denon-Gerät sehr gut. Zwar kann mangels genügend Abstand der beiden Lautsprecherchassis keine stereo-mässige Meisterleistung erwartet werden, dennoch ist die klangliche Abbildung angenehm und präzis. Einzig bei der Wiedergabe von sehr tiefen Frequenzen zeigen sich teilweise einige Schwächen, welche in einem leichten Dröhnen des Basses resultieren.

Die Denon DHT-T100 ist für 399 Franken im Fachhandel erhältlich.

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Mit Schlagworten wie „leistungsstark, bahnbrechend und tragbar" propagiert Philips seinen „tragbaren, kabellosen Lautsprecher Shoqbox XL", auch SB8600 genannt. Zudem verspricht Philips „phänomenalen Sound, der jeden Raum füllt“. Na ja, wer kennt sie nicht, die ewigen Werbesprüche, die den Konsumenten jeden Tag zuhauf erfreuen. Doch warten wir ab, was diese unscheinbare und relativ schmucklose Gerät tatsächlich leisten kann.

Die  299.- Franken teure Shoqbox XL kommt als einziges Gerät dieses Vergleichs mit einem mitgelieferten Traggurt daherspaziert und beweist so seine Mobilität. Zudem soll das Gehäuse sehr stabil und unempfindlich gegen die Strapazen des Oudoorbetriebes sein.

Tatsache ist aber, dass die Anfassqualität eher mässig ist, und beim Anklopfen an das Gerät werden Scheppergeräusche hörbar, die entweder von nicht ganz ordentlich befestigten Innereien oder vom Lochgitter stammen, welches das ganze Gerät umfasst. Ob sich das klanglich bemerkbar macht zeigt sich im Hörtest.

Das mit aptX und NFC funktionierende Gerät besitzt als treibende Kraft einen kräftigen 2 x 10 Watt Verstärker, welcher zwei wie noble Weisswandreifen aussehende 7,6 cm Breitbandchassis antreibt. Auf der Rückseite ist eine Bassreflexöffnung zu finden, deren Funktion wie eine Novität angepriesen wird. Eingebaut ist ein Mikrofon für Gespräche über „Lautsprechertelefon“.

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