Gehäuse und Bedienung
Der Bildschirm in den Allwetterkameras weist meist eine Diagonale von 3 Zoll (ca. 7,6 cm) auf. Bei günstigeren Modellen kann der Bildschirm auch mit z.B. 2,3 Zoll kleiner sein. Einen optischen oder einen elektronischen Sucher gibt es bei dieser Kameragattung nicht. Neben der Grösse unterscheiden sich die Bildschirme auch durch ihre Auflösung. Günstige Modelle begnügen sich mit 230'000 Subpixel (Beispiel Benq LM100), teurere bieten mehr. So verfügen die Pentax-Modelle über LCDs mit 460'000 oder die Sony TX20 über einen Touchscreen mit 921'000 Punkten.
Canon D20 mit grossem LCD: Die farblich hervorgehobenen und hervorstehenden Tasten erleichtern die Bedienung, was leider aber nicht für alle Allwetter-Modelle gilt.Die Bedienung erfolgt über Tasten auf der Rück- und Oberseite und ist - wie bei Kompaktkameras üblich - eher Bildschirm-orientientiert. Die Tasten der Kameras fallen entsprechend klein aus, sollten aber idealerweise etwas griffiger als bei sonstigen Kompaktkameras ausgelegt sein.
Das Bedienen mit Handschuhen (Sport, Winter) ist allerdings eher schwierig bis unmöglich. Olympus versieht deshalb einige Tough-Modelle mit der TAP-Control, um wichtige Funktionen und Einstellungen durch Antippen des Kameragehäuses auszuwählen. Durch Schlagen mit dem Finger auf die Oberseite wird das Menü aufgerufen. Seitliche Schläge blättern durch Menüeinstellungen oder angezeigte Bilder. Ein Tippen auf die Rückseite entspricht dem Drücken der Ok-Taste. (Canon hat in der D20 für die Bildbetrachtung eine solche Bedienung eingeführt, wogegen Nikon bei ihrer Coolpix AW100 eine "Motion-Control" per Schütteln integriert hat.)
Olympus stattet seit Herbst 2008 einige ihrer Tough-Modelle mit der TAP-Control aus. Durch leichte "Schläge" bzw. seitliches Antippen können Einstellungen geändert werden. Das macht die Bedienung mit Handschuhen einfacher. (Bild: Markus Zitt)Kunterbunte Kameragehäuse
Die Stromversorgung erfolgt bei allen Modellen über kleine Lithium-Ionen-Akkus, die für rund 250 Foto- oder 60 bis 90 Minuten Videoaufnahmen reichen.
Die Akku-Ladegeräte sind oft nur wenig kleiner als die Kameras. Immerhin haben einige Hersteller (BenQ, Olympus, Panasonic, Sony) ihre jüngsten Modelle mit einer USB-Ladefunktion versehen, das heisst die Kameras lassen sich an einem Computer oder einem beliebigen USB-Ladegerät laden, wobei ein kleiner USB-Lader für die Stromsteckdose bei diesen Kameras selbstverständlich mitgeliefert wird.
Der grosse Vorteil der USB-Ladefunktion ist: Es müssen nicht mehrere Ladegeräte – z.B. eines für die Kameras, eines fürs Handy und weitere für allfällige sonstiges Mobilgeräte auf Reisen mitgenommen werden.
Der Bildschirm in den Allwetterkameras weist meist eine Diagonale von 3 Zoll (ca. 7,6 cm) auf. Bei günstigeren Modellen kann der Bildschirm auch mit z.B. 2,3 Zoll kleiner sein. Einen optischen oder einen elektronischen Sucher gibt es bei dieser Kameragattung nicht. Neben der Grösse unterscheiden sich die Bildschirme auch durch ihre Auflösung. Günstige Modelle begnügen sich mit 230'000 Subpixel (Beispiel Benq LM100), teurere bieten mehr. So verfügen die Pentax-Modelle über LCDs mit 460'000 oder die Sony TX20 über einen Touchscreen mit 921'000 Punkten.

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