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Die Vereinbarung mit Zomba bedeute einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung eines Online-Musik-Katalogs, der letztendlich die überwiegende Mehrheit populärer Musik beinhalten soll, erklärte Pressplay-CEO Andy Schuon in einer Aussendung. Das Abkommen mit Zomba umfasst unter anderem Labels wie Jive, Silvertone und Verity. Mit dem Deal zieht Pressplay mit seinem Konkurrenten Musicnet gleich: Das Gemeinschaftsunternehmen von EMI, Warner und Bertelsmann hatte bereits im vergangenen Jahr Lizenzvereinbarungen mit einer Reihe von Plattenfirmen, darunter auch Zomba, getroffen.
Sowohl Pressplay als auch Musicnet sind im Dezember gestartet und kämpfen seither um die Nachfolge der Musiktauschbörse Napster, die mit einem umfassenden Angebot an Musiktiteln punktet. Einem Antrag auf Unterbrechung des Verfahrens gegen den aus rechtlichen Gründen stark eingeschränkten Napster-Service war zuletzt stattgegeben worden. Mit einer neuen Vollversion will Napster voraussichtlich nicht vor März online gehen.