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Bezüglich Leuchtkraft und Kontrastumfang bleibt die Bildröhre auch mit der Einführung neuer Bildwiedergabetechniken ungeschlagen. Neue technische Entwicklungen lassen die über 100-jährige Röhre auch heute noch frisch aussehen.Technische Innovationen
Anschliessen und aufstellen
Grosses Bild im Breitformat
Je grösser das Bild, desto faszinierender das Geschehen. Dies gilt nicht nur für Spielfilme, sondern auch für Naturbilder oder Sportübertragungen. Spielfilme überzeugen zudem deutlich stärker im 16:9-Format. Dieses ist dem Gesichtsfeld besser angepasst und zieht den Betrachter so noch stärker ins Geschehen.Obwohl sich eine Breitbildübertragung beim Fernsehen wohl erst mit dem digitalen Fernsehen durchsetzen wird, ist bereits jetzt das 16:9-Format attraktiv. Spielfilme werden häufig im Letterbox-Format übertragen - also mit den schwarzen Balken oben und unten - so dass sie ohne Verzerrungen bildschirmfüllend aufgezoomt werden können. Die fehlenden Zeilen werden dabei vorwiegend durch Interpolation aus den darüber- und darunter liegenden Zeilen erzeugt, so dass die geringere Auflösung nicht feststellbar ist. Die Zoomfunktionen sind auch raffiniert genug, um 4:3-Bilder ohne stark störende Verzerrungen aufzublasen. Sie strecken das Bild nämlich nicht gleichmässig, sondern belassen es in der Mitte weitgehend unverändert, damit schlanke Personen einigermassen schlank bleiben.
Der Grossbildfernseher eignet sich als Kern eines Heimkinos und weiterer, zukunftsweisender Multimedia-Anwendungen. Voraussetzung ist natürlich, dass sich weitere Komponenten mit dem TV-Gerät verbinden lassen.
Bilder werden im allgemeinen über einen Scart-Stecker zugespielt, der je nach Beschaltung Video-, S-Video- und gar RGB-Signale führen kann. S-Video ist bei entsprechenden Videorecordern und für DVD wichtig. Über Scart-Verbindungen laufen auch Sat-Receiver und Set-Top-Boxen. Cinch-und Hosiden-Anschlüsse für Video und S-Video (zum Beispiel Camcorder) stehen meist über den Fronteingang zur Verfügung. Ein zusätzlicher VGA-Anschluss gestattet den Betrieb des TV-Gerätes als Monitor für den PC. Umgekehrt gibt es auch Grafikkarten im Computer, die den Anschluss eines Fernsehgerätes über eine Videoverbindung (Cinch oder Hosiden) zulassen.
Flache Röhren
Die Bildwiedergabe auf eine ebene Fläche war lange Zeit die Domäne der Projektoren. Nun können das neben den relativ neuen und noch teuren Plasmabildschirmen auch Fernsehgeräte mit Röhrentechnik. Weniger Bildverzerrungen, eine grössere Unabhängigkeit von der Sitzposition und geringere Spiegelungen sind die Eigenschaften, die das Bild eindrücklicher machen.Die Faszination des planen Bildschirms kommt nicht zuletzt von der jahrzehntelangen Gewöhnung - für die meisten heisst das: seit sie sich erinnern können - an gewölbte Glasscheiben beim Fernsehen. Und nun ist auf einmal alles anders. Es ist, als hätte die Zukunft begonnen.
Diesen Touch von Science Fiction nutzen die Hersteller geschickt aus, indem sie den Geräten einen High-Tech-Look geben, der Hand in Hand geht mit den komfortablen Bedienungsmöglichkeiten. Hierzu gehören Bedienungshinweise am Bildschirm, die ein Blättern in Benutzerhandbüchern überflüssig machen. Aber auch automatische Senderinstallation, elektronische Programmführer (EPG), intelligente Kommunikation mit angeschlossenen Geräten (wie etwa dem Videorecorder), raffinierte Anpassungen der Bildformate oder die Bedienung mehrerer Geräte mit einer Fernbedienung verbreiten einen Hauch von Zukunft in der guten Stube.
