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Filmrezension

Action in Serie

Schutzengel

Max muss Nina beschützen, die Zeugin eines Mordes ist. Doch der Täter hat viele Verbindungen, und so sind die beiden dauernd auf der Flucht. Dabei wird viel Munition verschossen.

Von Guido Dietrich ·
Schutzengel
Schutzengel

Ein Waffenhändler bringt einen Jungen um. Nina ist Zeugin und muss, um vor dem Waffenhändler sicher zu sein, versteckt werden. Max (Til Schweiger) schaut, dass ihr nichts passiert. Doch der Böse schickt gleich ein halbes Dutzend gedungene Mörder, die alle auf Max und Nina losballern, aber nicht treffen, so dass beide davonrennen können. Und das drei Mal, mit der Variation, dass die Anzahl der sich lautlos anschleichenden Auftragskiller zunimmt. Am Schluss kommt es zum Showdown, bei dem mehr Munition als in den anderen Schiessereien zusammengenommen verschossen wird. Was als "Tatort" begann, endet in einer ohrenbetäubenden Ballerei. die Hollywood zu imitieren versucht.

Dass die geschilderte Menschenjagd unrealistisch und unglaubwürdig ist, nimmt wohl jeder an, der sich einen solchen Film anschaut. Aber warum das gleich so explizit zeigen? Irgendwie wünscht man sich doch unterhalten zu werden. Dies gelingt dem Film in keiner Weise. Auch die emotionalen Themen (Kriegstrauma eines deutschen Soldaten und Distanz/Freundschaft) kommen nicht zum Tragen: Da ihnen nicht genügend Platz eingeräumt wird, bleibt die Geschichte platt.

Film
FilmtitelSchutzengel
HerkunftDeutschland
LabelBarefoot/Warner
Jahr2012
RegieTil Schweiger
DarstellerLuna Schweiger, Til Schweiger, Moritz Bleibtreu, Karoline Schuch, Heiner Lauterbach
SpracheDeutsch
GenreAciotn
UntertitelEnglisch
AusstattungMaking of, gelöschte Szenen, Interview mit dem Produzenten, Hinter den Szenen
Bildformat2.35:1 - 1080p - 16:9
TonformatDTS HD-Master Audio
Bild 8 Ton 7
Der Autor Guido Dietrich
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