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Das Musterbeispiel Vision Ears

Der Erwerb massgeschneiderter Ohrhörer war immer schon wie der Kauf der metaphorischen Katze im Sack. Dies liegt daran, dass der Käufer in der Regel das fertige Produkt nicht vorab testen kann. Dazu kommt ein äusserst zeitaufwändiger Herstellungsprozess, der keinesfalls ein Garant dafür ist, dass die eigens für den Gehörgang des Kunden abgestimmten Ohrhörer auch passen. Dazu kommt ein nicht unbeträchtlicher Kostenpunkt auf den Kunden zu. Das Hörerlebnis und der langanhaltende Tragekomfort winken allerdings auf der Plus-Seite.

Um einige dieser Kontrapunkte aus dieser komplexen Gleichung zu entfernen, haben findige Hersteller begonnen, einen Mittelweg einzuschlagen, der sich darin auszeichnet, dass das Gehäuse zwar noch nach massgeschneidertem Ohrhörer aussieht, gleichzeitig jedoch die Spitze mit Hilfe marktüblicher Silikon- oder Schaumstoffaufsätze in den Gehörgang eingeführt wird.

Der Erlkönig. Klingt fantastisch und kann per Schraube unter der verzierten «Faceplate» mit vier Einstellungen auf den individuellen Geschmack getunt werden. Er besteht fast ausschliesslich aus Silber.
Der Erlkönig. Klingt fantastisch und kann per Schraube unter der verzierten «Faceplate» mit vier Einstellungen auf den individuellen Geschmack getunt werden. Er besteht fast ausschliesslich aus Silber.
Auch die mitgelieferten Accessoires sind vom Feinsten. In diesem Gerät steckt, wie bei vielen Ohrhörern seiner Güteklasse, keine Massenanfertigung, sondern Stunden an Handarbeit. Wurde bereits erwähnt, dass er um die 4000 Euro kosten wird?
Auch die mitgelieferten Accessoires sind vom Feinsten. In diesem Gerät steckt, wie bei vielen Ohrhörern seiner Güteklasse, keine Massenanfertigung, sondern Stunden an Handarbeit. Wurde bereits erwähnt, dass er um die 4000 Euro kosten wird?