Schlanke und elegante Optik
Optisch präsentiert sich die CM8 schlank und kompakt im Design, wobei ihre Stellfläche mit der einer zierlichen CM1 verglichen werden kann. Mit gerade mal 96 cm Höhe und einer Breite von 16,5 cm ist die CM8 ein schmaler, optisch sehr ansprechender Standlautsprecher.
Neben den beiden Echtholzfurnieren Nussbaum rot und Wenge gehören auch Schwarz glänzend und ein stilvolles Weiss zur Angebotspalette. Der Grill wird magnetisch festgehalten, so dass die Linienführung der Lautsprecherfronten nicht durch störende Befestigungselemente gestört wird. Wahlweise kann man den Grill auch entfernen, denn auch ohne diesen ist die CM8 ein echter Hingucker.
Entwicklung und Komponenten erster Klasse
Die Chassis und das Gehäuse werden wie immer bei Bowers & Wilkins im eigenen Haus entwickelt und hergestellt. Dies garantiert konstante Qualität und ein optimales Zusammenspiel aller Komponenten. Doch wird sich das auch im Hörtest widerspiegeln?
Bowers & Wilkins setzt bei der CM8 auf altbewährtes: im oberen Frequenzbereich wird eine 25 mm-Aluminiumkalotte als Hochtöner verwendet, die Merkmale der berühmten Nautilus-Röhrentechnologie mit auf den Weg bekam. Durch einen sich verengenden Hohlraum sollen rückwärtige Reflexionen effektiv absorbiert und zurückstrahlende Schallreflexionen verhindert werden, was zumindest theoretisch einem natürlichen Klangcharakter zugute kommt.
Ein inzwischen schon charakteristisches Merkmal von Bowers & Wilkins Lautsprechern ist das extrem minimalistische Weichenprinzip vor dem Hochtöner. Die Weiche 1. Ordnung wird mit nur einem einzigen Kondensator im Signalweg gebildet. Der grosse Vorteil dieses Weichenprinzips ist die geringe Phasenverschiebung und die daraus resultierende maximale Impulstreue.
In der Mittellage arbeiten sickenlosen Kevlargewebe-Mitteltöner. Dank der sickenlosen Membran sollen viel weniger Verfärbungen als bei herkömmlichen gewölbten Sicken entstehen. Statt in unerwünschten Phantom-Schallquellen wird die überschüssige Schwingungsenergie in Wärme umgewandelt. Im Tieftonbereich verrichten zwei ebenfalls 130 mm grosse Treiber mit Papier-/Kevlar-Membran ihren Dienst.

Die im Test verwendeten Klipsch Lautsprecher haben auch ihren positiven Beitrag geleistet. Wer einen erstklassigen Tiefgang und eine atemberaubende Basskraft erleben möchte, liegt mit dem Klipsch RF-7 MK2 sicher nicht falsch.
Der Onkyo A-9000R eignet sich für Musikliebhaber mit höheren Ansprüchen an die klangliche Wiedergabe. Preislich befindet sich der Onkyo in der Mittelklasse, kann aber anderen Geräten der Oberklasse Paroli bieten. Der in Schwarz und Silber erhältlichen Referenz-Verstärker ist für 2190 Franken erhältlich.

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