Bedienung
Die erste Kontaktnahme ist überraschend positiv: Die matte, gerillte Oberfläche fühlt sich angenehm an, ist rutschfest und hinterlässt keine Fingerabdrücke. Eine Wohltat gegenüber den modischen Hochglanzgeräten.
Camcorder kann man auf verschiedene Arten halten. In der konventionellen «Sucherstellung», die auch mit dem LCD gut funktioniert, ist vor allem auch der Einhandbetrieb möglich. In dieser Haltung ist der Daumen genau auf der Start/Stopp Taste, der Zeigefinger auf der Zoomwippe und auch die Bedienung des Frontrings ist problemlos. Doch kann je nach Handgrösse der kleine Finger die Mikrofonabdeckung berühren, Nebengeräusche erzeugen oder die Audioqualität beeinflussen.
Die Gefahr, mit dem kleinen Finger die Mikrofonabdeckung zu berührenEinem kleinen Problem sollte Panasonic noch seine Aufmerksamkeit widmen: Wenn man nach einer Aufnahme das LC-Display schliesst und die Kamera nach unten dreht, öffnete sich während meiner Testphase mehrmals das Display durch diese Bewegung und der Camcorder wurde eingeschaltet. Entweder sollte der Öffnungsmechanismus härter eingestellt werden können, oder Magnete sollten das Display besser geschlossen halten.
Halbmanuell durchdacht
Die iA (=intelligente Automatik) macht ihrem Namen alle Ehre. Zwei Beispiele:
Bei einem so gut funktionierenden Steadyshot gibt es Situationen, in denen man diese Funktion kurzzeitig deaktivieren möchte, z.B. bei einem Schwenk. Auch für solche Anliegen hat Panasonic vorgesorgt und stellt im Display einen Touchbutton zur Verfügung mit eben dieser Funktion: Solange man diesen Button berührt, ist der Steadyshot inaktiv, lässt man ihn los, schaltet er sofort wieder ein.
Auch die AF/AE Spurhaltung ist hilfreich, wenn man ein Objekt oder eine Person «verfolgen» will: Zuerst wird das AF/AE Symbol berührt, dann das Objekt, dann wird die Aufnahme gestartet. Nun regelt der X900M automatisch die Schärfe (Autofokus) sowie die Blende.

Alle Themen



