Die erste Installation ist einfach, benötig jedoch, wie bei allen Sat Receivern, Zeit. Die Verbindung zum TV erfolgt am besten via HDMI Kabel (nicht im Lieferumfang). Das oder die Koaxialkabel von der Sat Schüssel werden direkt in die LNB-Anschlüsse geschraubt. Für verschlüsselte Programme stehen, wie schon erwähnt, zwei CI Schächte zur Verfügung (die Viaccess-Karte für die Schweizer Kanäle benötigt also, wie in den meisten Fällen, einen Adapter).
Im Autosetup sucht der DMR-BS850 automatisch entweder nach allen empfangbaren Stationen oder nur nach unverschlüsselten Sendern. Diese Suche kann je nach Anlage bis zu 45 Minuten dauern, erfolgt jedoch vollautomatisch, auch wenn mehrere Satelliten angepeilt werden (im Gegensatz zu diversen getesteten Sat Empfängern). Das ist enorm praktisch! Allerdings benötigte ich immer mal wieder die Bedienungsanleitung und empfand diverse Schritte nicht eben intuitiv. Da man ja im Satellitenempfang schnell mal die 1000-Sender-Grenze überschreitet, möchte man die vielleicht 20 Gewohnheitsstationen unter «Favoriten» speichern und schnell abrufen können. Hier hatte ich meinen ersten Minifrust, benötigte ich doch trotz Handbuch mehrere Anläufe, bis ich die Funktion fand, in der ich aus allen Stationen meine Favoriten zusammenstellen konnte. Nach rund zwei Stunden hatte ich den DMR-BS850 installiert und für meine Bedürfnisse konfiguriert.
Panasonic bietet dasselbe Gerät mit einer kleineren Festplatte (250 GB statt 500 GB) unter der Bezeichnung DMR-BS750EGK zum empfohlenen Verkaufspreis von CHF 1527.90 an. Und wer gar auf Blu-ray (Player + Recorder) verzichten kann, der erhält mit dem DMR-XS350EGK (empf. Verkaufspreis CHF 927.90) die exakt gleichen Innereien, muss allerdings mit einer 250 GB Platte und einem DVD-Recorder/Player Vorlieb nehmen.
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