In den Träumen ist alles ganz einfach. Man stellt seinen Internetrouter mit WLAN auf und hat im ganzen Wohngebiet ein schnelles, zuverlässiges drahtloses Netzwerk. Dieses holt nicht nur alles Gewünschte blitzschnell aus dem Internet, sondern sorgt auch dafür, dass der heimische Unterhaltungspark ruckelfrei kommuniziert, in audiophiler Qualität dudelt und sich problemlos mit Tablets und Handy steuern lässt.
Funkende Nachbarn, dicke Wände und die Tücken der Technik machen den Traum aber meist schnell zunichte. Spätestens wenn Netflix Filme in 4K-Auflösung auf die Glotze streamen will, wandeln sich viele WLAN vom flinken Datenlieferanten zum stotternden Ärgernis.
Mit den Adaptern von Devolo lassen sich auch komplexe Vernetzungen mit zwei Tastendrucken erledigen. Das Devolo-Cockpit visualisiert alles übersichtlich."Ziehen Sie doch einfach ein Ethernet-Kabel vom Router zum Fernseher", raten dann Technikfachleute. Die sind entweder selber noch nie über Kabel gestolpert, oder sie haben noch nie das Gesicht meiner Lebenspartnerin gesehen, wenn sich beim Profi-Kabelverlegen mit der Schlagbohrmaschine die Stube langsam mit Staub überzieht.
PLC – Stromkabel für Daten
PLC ist Vernetzung via Kabel, ohne Kabel verlegen zu müssen. Bei der Power Line Communication werden nämlich Daten über vorhandene Stromkabel transportiert. Jede Steckdose wird so mittels eines Adapters zu einem Ethernetanschluss oder einem zusätzlichen WLAN-Router.
Der Hersteller Devolo ist seit Jahrzehnten auf diese Technik spezialisiert und hat sie permanent verbessert. Inzwischen kitzelt Devolo das letzte Bit Leistung aus dem Stromkabel, überwindet lange Strecken und Sicherungskästen und packt in immer kleinere Adapter noch mehr Funktionen.
Der dLAN 550 Wifi ist so klein, dass er in jede Steckdose passt, ohne dabei andere Tasten zu verdecken.
Der dLAN 550 Wifi ist so klein, dass er in jede Steckdose passt, ohne dabei andere Tasten zu verdecken.Paradebeispiel ist der neuste Devolo dLAN 550 WiFi. Er ist kleiner als eine Zigarettenschachtel und bietet trotzdem eine Ethernetdose und WLAN-Technik mit dem recht flinken Standard 802.11n. Ein Starterkit umfasst zwei Adapter und kostet rund 150 Franken. Zusätzliche Adapter lassen sich knapp für 100 Franken jederzeit dazukaufen.
Der grössere wird beim Internet-Router in die Stromdose gestöpselt und per Ethernetkabel verbunden. Weil er seinerseits auch wieder eine Steckdose bietet, lässt sich der Router dann dort gleich wieder mit Strom versorgen. Weil der Adapter über zwei Ethernetdosen verfügt, funktioniert es auch mit Billigst-Routern, die nur über eine Ethernetdose verfügen.
Der kleinere Adapter wird dann an einer beliebigen anderen Steckdose eingestöpselt. Er "frisst" dabei aber mindestens eine Stromsteckdose, weil er selber über keine Stromdose verfügt. Seinen Fernseher schliesst man dann am besten per Ethernetkabel an den Adapter an, was maximalen Speed garantiert. Gleichzeitig erstellt der Adapter auch eine zusätzliche WLAN-Zelle, mit der sich beliebige Geräte drahtlos verbinden können.
Das Schöne an der Technik ist, dass sie vollkommen transparent ist. Der Fernseher merkt nicht, ob sein Ethernetkabel direkt am Internet-Router oder am Devolo-Adapter angeschlossen ist. Dem Tablet ist es auch egal, ob es via Router im Treppenhaus oder dem Devolo-Adapter in der Stubensteckdose funkt.
Die Powerline-Technik ist vollkommen transparent. Der Fernseher merkt nicht, dass er via PLC und nicht direkt am Router angeschlossen ist.
Die Powerline-Technik ist vollkommen transparent. Der Fernseher merkt nicht, dass er via PLC und nicht direkt am Router angeschlossen ist.
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