Neuland mussten die Elac-Ingenieure bei der Entwicklung der AIR-X-Reihe nur zum Teil betreten. Bietet die Kieler Lautsprecher-Manufaktur doch seit geraumer Zeit Aktivmonitore an, die zum Besten in ihrer Kategorie gehören. Zum AM180 (sie denTest "Surchoix" in avguide.ch) hat die von uns ausprobierte AIR-X 403 – neben einigen Gemeinsamkeiten – auch gehörige Unterschiede aufzuweisen.
Die leichte, wellenförmig gefaltete Membran des JET-Hochtöners verhilft der AIR-X zu einer überlegenenen HochtonzeichnungDer AMT verwendet eine lamellenartig gefaltete Membran, die sich analog zu den Musikschwingungen wie eine Ziehharmonika zusammenzieht und wieder ausdehnt. Dabei wird die Luft in Form von Schallwellen aus den Falten herausgepresst und beschleunigt: Bezogen auf eine definierte Fläche kann die Membran deutlich mehr Luft in Bewegung versetzen als die plane Folie eines Bändchens oder Magnetostaten. Nicht nur der Wirkungsgrad profitiert davon; Air Motion Transformer zeichnen sich zudem durch sehr geringe Verzerrungen sowie überlegene Fein- und Grobdyamik aus. Hörtests beweisen immer wieder, dass mit AMTs eine mühelose und anspringende Hochtonwiedergabe realisiert werden kann. So hat auch schon das Vorgängermodell JET 3 von Elac seine Meriten hinlänglich unter Beweise gestellt; der neue JET 5 ist noch tiefer ankoppelbar und soll insgesamt pflegeleichter sein.

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