Monitor Audio Silver 200 G7.Monitor Audio ist einer der traditionelleren englischen Lautsprecherhersteller, der immer wieder mit Innovationen den Markt belebt hat. So haben die Entwickler von Monitor Audio schon 1985 die erste Aluminium-Hochtonkalotte auf den Markt gebracht. Aus meiner Sicht der noch grössere Schritt war, dieses Metall auch im Tiefmittelton-Bereich einzusetzen. Dies geschah erstmals 1989 mit dem C-CAM-Tiefmitteltöner.
Metall glänzt nicht gerade mit hoher innerer Dämpfung und hat eine ausgeprägte Eigenschaft zu resonieren, was eigentlich für ein Membranmaterial nicht ideal ist. Auf der anderen Seite bietet Aluminium dafür ein meist bis zur ersten Membranresonanz hin ein nahezu fehlerfreies Verhalten. Und wenn die Resonanz rund eineinhalb bis zwei Oktaven oberhalb des Einsatzgebietes liegt, überwiegen die Vorteile.
Und hier liegt die Kunst, mittels Membrangeometrie, Dicke und Anodisieren, dies zu erreichen. Liegen die ersten Resonanzen z. B. bei 5 kHz, kann der Tiefmitteltöner bis rund 2,5 kHz eingesetzt werden. Bei klassischen 25 bzw. 26 mm Alu-Kalottenhochtönern liegen diese Resonanzen meist über 25 kHz, was sich in der Praxis als klangunschädlich erweist. In diesem Bereich haben wohl die wenigsten Hersteller so viel Erfahrung und Know-how wie die Engländer.
Der 25-mm-Hochtöner mit golden schimmernder Alu-Keramik-Membran.Der neue Kreativmodus der Nikon 1 J2 eröffnet zahllose weitere fotografische Möglichkeiten. Eine eigene Funktionstaste gibt Zugriff auf mehrere Aufnahmemodi, Filter und Aufnahmeeinstellungen, die direkt auf die Vorschau angewendet werden können. Auf diese Weise lässt sich schon vor der Aufnahme überprüfen, welche Wirkung der Modus oder die Einstellung auf die Aufnahme haben wird.
Alle Benutzer, die gerne noch mehr Kontrolle über ihre Aufnahmen hätten, können über den Kreativmodus auch auf die Belichtungssteuerung zugreifen (P/S/A/M).
Der »Motion Snapshot« bietet ein innovatives Aufnahmekonzept: Die Funktion nimmt gleichzeitig ein Video in Zeitlupe und ein Foto auf, kombiniert beides. Damit soll das Bild plastisch und lebendig wirken.
Eine weitere innovative Funktion, die durch die hohe Kamerageschwindigkeit ermöglicht wird, ist »Smart Photo Selector«. Sie hilft, ein optimales, voll aufgelöstes Bild aufzunehmen. Nach drücken des Auslösers nimmt die Kamera 20 hochauflösende Bilder hintereinander auf und wählt automatisch die fünf besten Aufnahmen anhand von Gesichtsausdruck, Bildausschnitt und Fokussierung aus. Das beste Bild wird dann auf dem LCD-Monitor angezeigt. Gefällt es nicht, zeigt die Kamera weitere Bilder zur Auswahl an.
Der LCD-Monitor der Nikon 1 J2 misst in der Diagonale 3 Zoll (7,5 cm), löst mit 921'000 Bildpunkten auf, hat einen grossen Betrachtungswinkel und ist mit einem Schutzglas versehen.
Die J2 ist in einer Palette von Farben erhältlich, die das minimalistische Design ergänzen; ausgewählte Modelle bieten zudem gebürstete Metall- oder strukturierte Oberflächen.
Zeitgleich mit der Nikon 1 J2 wird das 1 NIKKOR 11-27,5 mm 1:3,5-5,6 vorgestellt, ein kompaktes 2,5-fach-Zoom-Objektiv, dessen Brennweitenbereich die meisten Aufnahmesituationen des Alltags abdeckt und dabei bequem in jede Jackentasche passt.
Das ebenfalls vorgestellte Unterwassergehäuse WP-N1 ermöglicht ambitionierten Hobbytauchern, ihre Nikon 1 J1 oder Nikon 1 J2 unter Wasser zu verwenden. Es ist mit dem 1 NIKKOR VR 10–30 mm 1:3,5–5,6 kompatibel. Mit dem WP-N1 in White, das bis zu einer Tiefe von 40 m verwendet werden kann, können Fotografen alle Kamerafunktionen im Wasser genauso wie an Land nutzen.
Die Nikon 1 J2 ist ab Anfang September erhältlich und kostet je nach Objektiv zwischen CHF 598.- und CHF 828.-. Das Nikkor 11-27,5 mm kostet CHF 228.-; das Unterwassergehäuse WP-N1 CHF 948.-.
Bei der neusten Silver Serie hat sich Monitor Audio vor allem auch um Details gekümmert. Beispielsweise sind alle drei Chassis mit einer langen Schraube von hinten her befestigt. Das bringt nicht nur den optischen Vorteil einer schraubenlosen Front, sondern auch einer zusätzlichen Verstärkung des Gehäuses und der Verteilung der Beschleunigungskräfte auf Front- und Rückwand.
Ein schönes Detail ist auch die teilweise verdeckte Gummisicke bei den beiden Tiefmitteltönern. Dies wurde erreicht durch die etwas breiteren weissen bzw. schwarzen Zierringe. Das sieht nicht nur optisch gut aus, sondern schützt die Sicken zusätzlich vor Berührung. Die Membranen der 5-1/4-Zoll-Tiefmitteltontreiber bestehen aus anodsiertem Aluminium. Durch das Anodisieren bildet sich eine keramikähnliche, harte Oberfläche, was der Membran zu noch besserer Steifigkeit verhilft.
Die zusätzliche Prägung mit kleinen, sechseckigen Einbuchtungen trägt nochmals zu einer erhöhten Festigkeit bei. Die 25-mm-Hochton-Kalotte aus goldfarbenem Aluminium wird ab 2,7 kHz eingesetzt. Diese weist ebenfalls einige spannende Details auf. So hat nicht nur die Kalotte selber ein recht grosses Luftvolumen im Rücken, auch die relativ breite Sicke ist mit eben diesem Volumen verbunden. Diese Massnahmen vermindern mögliche Kompressionseffekte drastisch.
Die beiden Tiefmitteltöner haben getrennte Gehäusekammern, welche von der Grösse leicht unterschiedlich sind. Beide arbeiten im Bassbereich parallel – der obere nahtlos bis zum Einsatzgebiet des Hochtöners. Dies reflektiert auch die Bezeichnung von 2-1/2-Wegen im Katalog.
Tieftöner mit hexagonal strukturierter Alumembran.Die Hülle
Ganze fünf verschiedene Gehäusevarianten sind für die Silver Series 7G verfügbar. Das ist in dieser Preisklasse ziemlich einzigartig. Es stehen sogar drei Echtholzfurniere zur Auswahl sowie Weiss matt und Schwarz hochglanz. Die Gehäuse bestehen aus 19 mm starkem MDF und wirken recht solide.
Um eine gute Standsicherheit zu gewähren, haben die Standlautsprecher vier Ausleger aus ABS-Kunststoff mit integrierten Metallfüssen. Überhaupt wirken die Silver 200 sehr gut verarbeitet und es ist nichts zu finden, was auch dem kritischen Testerblick in die Quere kommt, vor allem in Anbetracht des Preises von knapp CHF 2000 pro Paar.
Wem die schlanke Hülle der 200er nicht gefällt oder eine andere Aufstellung bevorzugt, muss sich nicht anderswo umsehen. Die neue 200er-Serie umfasst acht Modelle, darunter zwei Regalsysteme, drei Standlautsprecher und für Freunde des Heimkinos einen Center, ein Diplol/Bipol-Rear sowie einen Atmos-Lautsprecher.
Der Surround-Fan kann sich also problemlos ein 7.1.4-System zusammenstellen, wenn er noch einen der hauseigenen Subwoofer dazu nimmt. Oder man startet mal mit einem Paar und baut dann nach und nach aus.
Die Silver Serie ist in fünf verschiedenen Gehäuseausführungen erhältlich.Wie klingts?
Die zweite Hauptaufgabe des Lautsprechers, nebst schön auszusehen, ist natürlich der gute Klang. Denn wir möchten ja in eine andere Welt hineinversetzt werden – raus aus dem Alltag, rein in die musikalische Matrix. Mal hören, in welche Welt uns die 200 7G bringt.
Jazzige Sachen kommen unaufgeregt, ohne zu verfärben, direkt und ungeschminkt; sie verleiten den Fuss schon mal leicht zum Wippen. Das ist kein schlechtes Zeichen. Modernerer Musik wie Elektropop verleiht die Silver den notwendigen Drive und bietet je nach Wandabstand auch unten herum einiges, trotz der relativ schmalen Gehäuses.
Allgemein ist die Silver 200 G7 sehr neutral abgestimmt, sowohl Frauen- wie auch Männerstimmen kommen rein und glaubwürdig daher. Limits? Ja, die gibt es auch, aber da muss man schon sehr laut aufdrehen. Doch dafür gibt es ja grössere Modelle wie die Silver 300 oder 500, welche dann mit je zwei 7-Zoll- bzw. 8-Zoll-Basschassis bestückt sind.
Zusammengefasst darf man sicher sagen, dass die Silver 200 ein sauber designter Lautsprecher ist, optisch wie auch klanglich.
Hoch- und Tieftöner werden mit einer einzigen, massiven Schraube von hinten am Gehäuse befestigt.Fazit
Die Briten setzen mit der Silver Serie die lange Tradition der mit Metallmembranen bestückten Lautsprecher erfolgreich fort. Unser Testpärchen Silver 200 konnte uns bezüglich Verarbeitung und Optik sowie auch mit dem ausgeglichenen Sound überzeugen.
Angesichts des Verkaufspreises von deutlich unter CHF 2000 pro Paar darf man hier bedenkenlos zuschlagen. Die grosse Gehäusevielfalt und die Möglichkeit, weiter auf ein Surroundsystem auszubauen, unterstreichen diesen Sachverhalt zusätzlich.

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