Natürlich schlägt nicht nur dem Autonarr das Herz schneller, wenn er einen Blick unter die Haube werfen kann. Auch dem Audiomenschen erhöht sich die Taktfrequenz seines Kreislaufes, wenn er so was sieht. Dreizehn Endstufen mit je rund 200 Watt Ausgangsleistung sind links und rechts des eigens für Denon gebauten Transformators vorhanden. Da wird wohl die eine oder andere Endstufe ein wenig neidisch werden, was hier Denon in seinem integrierten Heimkinoverstärker bietet.
Richtig: Verstärker, nicht Receiver. Denn Denon lässt den mittlerweile eh obsoleten UKW-Tuner weg. Als zeitgemässe Lösung bietet Denon bei allen Heimkino-Receivern und Verstärkern eine vollumfängliche Netzwerksektion mit Internetradio und anderen Streaming-Möglichkeiten. Auffallend ist auch das umfangreiche HDMI-Anschlussboard mit sieben Eingängen und drei Ausgängen, allesamt HDCP-2.3-tauglich (bis 8K/60 Hz).
Die HDR-Formate sind vollständig vorhanden: Dolby Vision, HDR10, HDR10+ und HLG. Nebst diversen analogen und digitalen Ein- und Ausgängen sind auch noch analoge Video-Schnittstellen (YCrCb/Composite) vorhanden. Richtig grotesk ist allerdings die Bluray-Composite-Buchse. Wer in aller Welt schliesst ein Bluray-Player so an? Wie viel Sinn solche Schnittstellen im Jahr 2021 noch machen, sei dahingestellt – stören tun sie ja nicht. So, jetzt haben wir auch noch etwas gemeckert, aber viel mehr zu meckern gibt es nicht ...
Zusammenfassung
Musikproduktionen, die auf CD veröffentlicht werden, sind oft in stark unterschiedlichen Lautstärken produziert. Dies führt bei der Verbreitung über Streamingdienste zu unerwünschten Lautstärkesprüngen zwischen unterschiedlich produzierten Tracks. Die Betreiber der Streaming-Sites wenden eine Lautstärken-Normalisierung an, um diesem Problem zu begegnen.
Loudness Normalization – die Lautstärken-Normalisierung
Aufmerksame CD-HörerInnen werden es immer wieder bemerken: CDs aus dem letzten Jahrhundert klingen leiser als die aktuellen CDs. Dies haben wir dem sogenannten «Loudness War» («Lautstärken-Krieg») zu verdanken. Die Musikproduzenten erhoben eine möglichst hohe Wiedergabelautstärke zur Maxime, um zu erreichen, dass ihre CDs bei der Rundfunkwiedergabe möglichst gut (laut!) rüberkommen. Dies leider oft auf Kosten einer grossen Dynamik und einer guten Klangqualität («laut» heisst bei der antiquierten AM/FM-Technik, dass der Sender gut empfangen wird und es darum verdient, gehört zu werden). Es gibt allerdings seit geraumer Zeit Audioproduktions-Leute, die sich gegen solche «Lautstärke-Exzesse» wehren.
Die folgenden Bilder zeigen Ausschnitte aus einem Michael-Jackson-Song, der über die Jahre auf verschiedenen CDs veröffentlich worden ist. Die Bilder zeigen gewissermassen die Luftschwingungen, die unsere Ohren erreichen (jeweils über den linken und den rechten Kanal). Die älteste Produktion aus dem Jahre 1991 ist klar leiser als die neuste aus dem Jahr 2007.
Eine erhöhte Lautstärke entsteht dadurch, dass leisere Stellen im Song in der Lautstärke angehoben werden, während laute Stellen beibehalten werden. Das Audiosignal wird komprimiert, wie der Fachbegriff lautet.
(Quelle: Wikipedia)

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