Nikon startet mit zwei neuen Coolpix-Modellen ins Jahr 2019. Beide verfügen über Nikkor-Superzoomobjektive und zahlreiche leistungsstarke Funktionen. Von offenen, weiten Landschaften bis hin zu den Häuserschluchten der Grossstadt: Diese leichten Superzoom-Kompaktkameras versprechen scharfe Aufnahmen von Weitwinkel bis Super-Tele – selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Ungewöhnliche Blickwinkel: Das neigbare Display der Nikon Coolpix A1000 ermöglicht Fotos aus unterschiedlichsten Winkeln ohne grosse Verrenkungen.Die Coolpix A1000 verfügt über ein optisches 35-fach-Zoom sowie einen neuen integrierten elektronischen Sucher und nimmt auch Bilder im RAW-Format auf. Mit dieser kompakten Kamera kann problemlos von der Übersicht ins Detail gezoomt werden. Damit ist sie die perfekte Reisebegleitung. Mit ihr lassen sich ausserdem 4K-Videoclips aufzeichnen, und mit dem neigbaren Touchscreen gelingen Aufnahmen aus faszinierenden Blickwinkeln.
Wichtige Ausstattungsmerkmale Coolpix A1000
- Nikkor-Objektiv mit optischem 35-fach-Zoom: Die Brennweite entspricht 24–840 mm (im 35-mm-Kleinbild-Format) und ungefähr 1680 mm mit Dynamic Fine Zoom.
- 4K-Filme: Beeindruckende 4K/UHD-Videosequenzen mit 30 Bildern/s oder in Full-HD mit bis zu 60 Bildern/s.
- Grosser elektronischer Sucher: Kontrastreicher elektronischer Sucher (EVF) mit ca. 1'166'000 Bildpunkten.
- Neigbarer Touchscreen: Der helle 7,6-cm-LCD-Monitor (3-Zoll) mit 1'036'000 Bildpunkten kann in fast jede Richtung geneigt werden.
- Komfortabler Zoomschalter: Der seitliche Zoomschalter und die Snap-Back-Zoomtaste (schnelle Zoomrückstellung) ermöglichen eine schnelle und problemlose Einstellung des Zooms.
- RAW-Format: Anwender können Bilddateien unkomprimiert speichern und in Bearbeitungsprogramme exportieren.
Die Coolpix A1000 ist in den Farben Schwarz und Silber voraussichtlich Ende Januar 2019 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 489 Franken im Handel erhältlich.
Coolpix B600
Mit dem Griff wie bei einer DSLR liegt die Nikon Coolpix B600 sicher in der Hand. Der grosse Bildschirm besitzt eine Antireflexbeschichtung.Überall anzutreffen sind derzeit die Kopfhörer Plattan und Zinken der schwedischen Marke Urbanears, die in verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich sind. Sie können auch zum Telefonieren verwendet werden. In unserem Test prüfen wir das Modell Zinken, welches mit „Developed with the professional DJ in mind“ angepriesen wird, auf Herz und Nieren und sagen, wo Vor- und Nachteile liegen.
Punkto Design lässt der Zinken nichts anbrennen: Nur mit einer Farbe kommt er aus und auch die klare, unverschnörkelte Form gefällt. Die gummierte Oberfläche fühlt sich angenehm und hochwertig an. Genial ist das Anschlusskabel, nicht etwa wegen des integrierten Mikrofons, sondern weil es beidseitig verwendbar ist. Möchte man den Zinken an grosse Kopfhörerbuchsen anschliessen, so ist kein Adapter notwendig. Einfach das Kabel umdrehen, an der andern Ohrmuschel einstecken und schon hat man statt einen 3,5 Millimeter Stecker für das Smartphone einen 6,3 Millimeter Kopfhörerstecker für das Mischpult oder die Stereoanlage zur Hand. Möchte eine zweite Person mithören, so kann das Signal an der jeweils freien Buchse angezapft werden.
In einer lauten Umgebung kann der Zinken problemlos verwendet werden. Einerseits verfügt er über eine hohe Maximallautstärke und andererseits dämmt die Polsterung ganz ordentlich. Die Stärke des Anpressdrucks ist beim Zinken jedoch an der oberen Grenze und kann nach längerer Zeit unangenehme Druckstellen verursachen. Das Kopfband ist hingegen angenehm, der Kopfhörer sitzt stabil.
Gar keine Begeisterung konnten wir hingegen für den Sound des Zinken aufbringen: Im Bassbereich wummert er munter vor sich hin, die Mitten klingen verfälscht und der Hochtöner scheint komplett vergessen gegangen zu sein. Auf der Website schreibt Urbanears, dass der Zinken für den professionellen DJ entwickelt worden sei. Weiter unten auf ihrer Seite liefern sie jedoch gleich den Beweis für den schlechten Klang. Die Abbildung des Frequenzgangs zeigt gegenüber der Mittellage von 1 kHz einen Einbruch von sagenhaften 17 dB bei 10 kHz und das ist unüberhörbar! Kein Wunder, dass dieser Kopfhörer jeden Ansatz von Brillanz vernichtet. Er klingt, wie wenn man ein Konzert aus dem Backstage mitverfolgt. Gekauft werden kann er zu einem Preis von 129 Franken.
Um zu prüfen, ob die Bauweise und Wiedergabequalität des Zinken den Ansprüchen eines DJs wirklich genügt, haben wir den Produzenten und DJ Robert Jan Meyer aka minus8 befragt. Im avguide.ch Interview erzählt er, was er von einem professionellen DJ-Kopfhörer erwartet.
Wichtige Ausstattungsmerkmale Coolpix B600
- Nikkor-Objektiv mit optischem 60-fach-Zoom: Brennweite entspricht 24–1440 mm (im 35-mm-Kleinbild-Format) und ungefähr 2880 mm mit Dynamic Fine Zoom.
- Full-HD-Filme: Mit der Filmtaste problemlos Full-HD-Videos (1080p/30p) mit Stereoton aufnehmen.
- Grosser Monitor: 7,6-cm-Monitor (3-Zoll) mit 921'000 Bildpunkten und einstellbarer Helligkeit und Antireflexbeschichtung.
- Schneller Autofokus: Dank der AF-Zielsuche wird der Fokus auch bei schwachem Licht schnell auf das Motiv eingestellt.
- Kunstwerke im Handumdrehen: Kreativmodi für Videos und Fotos. Makromodus für grossartige Aufnahmen kleiner Wunder.
Die Coolpix B600 ist in den Farben Schwarz und Rot voraussichtlich Mitte Februar 2019 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399 Franken im Handel erhältlich.
Ines Bernardes, Produktmanagerin bei Nikon Europe, ist von diesen Kameras überzeugt: «Beide Kameras eignen sich bestens für Anwender, die ihre kreative Seite entdecken möchten. Mit dem unglaublichen Zoombereich von Weitwinkel bis Super-Tele lassen sich fast alle erdenklichen Motive festhalten. Nikons lichtempfindlicher 16-Megapixel-CMOS-Bildsensor mit rückwärtiger Belichtung und der wirksame optische Bildstabilisator versprechen herausragende Ergebnisse auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit der SnapBridge-App können Aufnahmen einfach über ein Smartgerät geteilt und die Kameras sogar ferngesteuert werden.»
avguide.ch meint
Letztes Aufbäumen: Nikon wehrt sich mit seinen Superzoom-Kameras gegen die Übermacht der Smartphones beim Fotografieren und nützt gekonnt deren Schwächen im Telebereich aus. Noch haben die eingebauten Kamera-Module der Smartphones nichts gegen das optische Zoomobjektiv einer Nikon Coolpix auszurichten.

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