18. August 2019 | seit 1999
PRODUKTNEWS
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Neues Zubehör

Funkgesteuert: Das neue Olympus-Blitzgerät lässt sich per Funk steuern und ist wie der neue Auslöser und Empfänger wettergeschützt.

Zeitgleich mit der Kamera OM-D E-M1X gehen eine neue Bildverwaltungssoftware sowie ein elektronisches Blitzgerät und eine Funkfernsteuerung für drahtloses Blitzen an den Start. Ein neues Supertelezoom ist ebenfalls in Entwicklung.

Die Bildverwaltungssoftware «Olympus Workspace» bietet authentische Ansichts- und Bearbeitungsfunktionen mit zahlreichen Workflows für professionelle Anwender. Besitzer einer Olympus-Kamera können «Olympus Workspace» kostenlos herunterladen.

Blitzgerät und Funkfernsteuerung

Der FL-700WR ist ein leistungsstarker elektronischer Blitz und kompatibel mit einer kabellosen Funkauslösung. Während des kabellosen Betriebs kann er als Steuereinheit oder Blitz mit integriertem Empfänger verwendet werden. Das kompakte, leichte Design garantiert exzellente Mobilität mit hoher Intensität bei einer maximalen Leitzahl von 42 (ISO 100/m).

Dank seiner staub- und spritzwassergeschützten sowie frostsicheren (-10 °C) Konstruktion arbeitet er auch unter widrigen Bedingungen, beispielsweise bei Regen, zuverlässig.

Der Funkauslöser FC-WR und der Funkempfänger FR-WR können mehrere Blitzgeräte von der Kamera aus fernsteuern und ermöglichen so eine vielfältige drahtlose Blitzfotografie. Wie beim FL-700WR erlaubt das staub- und spritzwassergeschützte sowie frostsichere Design den Einsatz in unterschiedlichsten Bereichen. Die Steuereinheit kann sich mit drei Gruppen und einer unbegrenzten Zahl an Blitzgeräten verbinden.

Sagenhafte Brennweiten: Mit dem angekündigten neuen Teleobjektiv M.Zuiko Digital ED 150–400 mm F4.5 TC1.25x IS Pro sind bis zu 1000 mm Brennweite, und mit zusätzlichem Konverter sogar unglaubliche 2000 mm erreichbar.

Supertelezoom und Telekonverter

Um die Möglichkeiten für Teleaufnahmen mit der E-M1X zu erweitern, kündigte Olympus die Entwicklung des Supertelezooms M.Zuiko Digital ED 150–400 mm F4.5 TC1.25x IS Pro an. Ebenfalls in Entwicklung ist der Telekonverter M.Zuiko Digital 2x MC-20. Für Superteleaufnahmen mit einer Brennweite von 2000 mm (entsprechend 35 mm) aus der Hand.

Das M.Zuiko Digital ED 150–400 mm F4.5 TC1.25x IS Pro ist ein Supertelezoomobjektiv der M.Zuiko-Pro-Serie, designt für exzellente optische Leistung in einer kompakten, leichten Form, staub- und spritzwassergeschützt sowie frostsicher (-10 °C). Es wird mit einem eingebauten 1,25-fach-Telekonverter ausgestattet sein, mit dem blitzschnell eine maximale Brennweite von 1000 mm (*5) (entsprechend 35 mm) erreicht werden kann, optimal für Natur- und Sportfotografie.

Die ins Objektiv integrierte Bildstabilisation unterstützt den 5-Achsen-Sync-IS, wenn sie in Verbindung mit der Bildstabilisierung des Kameragehäuses genutzt wird. Der Verkaufsstart ist für 2020 geplant.

Der Telekonverter M.Zuiko Digital 2x MC-20 verdoppelt die Brennweite des angeschlossenen Objektivs und zeichnet sich durch exzellente Mobilität sowie Staub- und Spritzwasser- und Frostschutz aus. Er ist kompatibel mit dem in Entwicklung befindlichen M.Zuiko-Supertelezoomobjektiv und dem M.Zuiko Digital ED 300 mm F4.0 IS Pro sowie dem M.Zuiko Digital ED 40–150 mm F2.8 Pro. Der Verkaufsstart ist für Sommer 2019 geplant.

Zweifache Verlängerung: Der neue Telekonverter M.Zuiko Digital 2x MC-20 verdoppelt die Brennweite der M.Zuiko-Pro-Objektive ED 150–400 mm, ED 300 mm und ED 40–150 mm.
  • (*1) Kompensation von circa 7,5 LW-Schritten in Kombination mit dem M.Zuiko Digital ED 12–100 mm F4.0 IS Pro bei einer Brennweite von 100 mm (entsprechend 35 mm: 200 mm) und Bildstabilisierung bei halb gedrücktem Auslöser: aus. Entspricht CIPA-Standards, wenn auf zwei Achsen korrigiert (Y- und Z-Achse/Nicken und Gierung). Stand 24. Januar 2019.
  • (*2) Staub-, spritzwassergeschützt sowie frostsicher (-10 °C) nach Olympus Testverfahren. Entspricht IPX1 basierend auf IEC Standard Publikation 60529.
  • (*3) Verwendetes Objektiv: M.Zuiko Digital ED 45 mm F1.2 IS Pro
  • (*4) Sechs Monate zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungsfrist des Landes, in dem die Kamera/das Objektiv gekauft wurde.
  • (*5) Bei Verwendung des eingebauten Telekonverters. Grösstmögliche Blende F5.6.
Shigemi Sugimoto, Olympus Executive Officer & Head of Imaging Business, präsentiert in Hamburg die neue OM-D E-M1X.

avguide.ch meint

Olympus bleibt sich und dem Micro-FourThirds-Format, das laut selbsternannten YouTube-Fotoexperten ja längst tot ist, treu, und bringt eine neue Systemkamera für professionelle Anwender heraus. Die OM-D E-M1X bringt einige Neuheiten und Verbesserungen gegenüber der E-M1 Mark II, von der sie unübersehbar abstammt. Integrierter Hochkantgriff mit zwei Akkus, robusteres Gehäuse, mehr Autofokus-Einstellungen, Joystick-Steuerung, erweiterter Bildstabilisator, High-Resolution-Aufnahmen aus der Hand, fünf Graufilter-Simulationen und Log-Funktion beim Filmen sind interessante Merkmale, die Profi-Anwendern das Arbeiten erleichtern.

Vieles blieb jedoch beim Alten, wurde aus der E-M1 Mark II übernommen – «recycelt» ist vielleicht etwas hart ausgedrückt – und entspricht einfach nicht mehr dem Stand der Technik, wie zum Beispiel die Auflösung von Sucher und Display. Auch der Bildsensor bleibt mit effektiven 20,4 Megapixel der alte. Zudem darf man bei diesem stolzen Kamerapreis sicher eine Bildrate von 50/60p bei 4K/UHD-Video erwarten.

Für Besitzer einer E-M1 Mark II sehe ich vorläufig keinen Grund, auf das neue Modell umzusteigen. Es sei denn, eines der neuen Features ist so faszinierend, dass es einen «Unbedingt-haben-müssen»-Effekt auslöst.

Mit ihrer Grösse und ihrem Gewicht verabschiedet sich die E-M1X zudem deutlich vom ursprünglichen MFT-Ziel der kompakten und leichten Systemkameras. Demnächst wird die Firma Panasonic – bislang ein gewichtiger MFT-Mitstreiter – ihre ersten spiegellosen Vollformat-Kameras vorstellen. Dann wird es für die neue Olympus E-M1X noch etwas schwieriger werden, Profis und engagierte Fotografen für sich und das MFT-System zu begeistern.

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