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Publikationsdatum
12. Juli 2018
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Peng! Mit lautem Knall schlägt die Panasonic G9 auf dem Tisch auf. Gleich darauf wird sie mit Wasser übergossen. «Das muss eine Profi-Kamera bei mir schon aushalten können», meint Workshop-Leiter Pascal dazu, trocknet die G9 mit einem Tuch kurz ab und zeigt uns danach die Autofokus-Funktion für Gesichts­erkennung und Objekt­verfolgung.

Trotz der sehr kurzen Session kriegen wir Medien­schaf­fen­den noch interessante und bewährte Tipps zu Menü-Einstellungen und praktischen Anwendungen mit auf den Weg.

Neben der Panasonic Lumix DC-G9 beschäftigen wir uns in zwei weiteren, etwas leiseren Workshops mit der GH5 und der GH5S. Die beiden Kameras bilden zusammen mit der G9 das Lumix-Spitzentrio von Panasonics professioneller MicroFourThirds-Kameraserie. Alle drei besitzen ein robustes Magnesium-Gehäuse und sind Kälte-, Staub- und Spritzwassergeschützt. Ein frei schwenkbarer LCD-Touchscreen, doppelter SD-Kartenslot, JPEG- und RAW-Format sowie ein genialer Joystick zur einfachen und schnellen Bedienung sind weitere Gemeinsamkeiten.

Das Spitzenmodell Lumix G9 erreicht dank verbesserter Auflösung, Gradation und Farbwiedergabe die bisher höchste Bildqualität aller Lumix Kameras. Ein dualer Bildstabilisator mit objektiv- und sensorseitiger Stabilisierung ermöglicht die Aufnahme von Fotos aus freier Hand mit deutlich längeren Belichtungszeiten. Dank der 6K-Fotofunktion mit 30 Bildern pro Sekunde sind Serienbildaufnahmen kein Problem. Werden RAW-Aufnahmen benötigt, sind immerhin bis zu 20 Bilder pro Sekunde mit automatischer Schärfenachführung möglich. Ausserdem verfügt die G9 mit 0,04 Sekunden über die schnellste Autofokus-Geschwindigkeit einer Kamera ihres Typs (digitale spiegellose Systemkamera).

Neben den 20 Megapixel-Fotos erlaubt der HR-Modus der G9 das Erstellen von hochaufgelösten Aufnahmen mit bis zu 80 Megapixel Grösse. Ein OLED-Sucher sowie ein zusätzliches Informations-Display helfen bei der Bedienung der Kamera und beim Komponieren der Fotos. Durch die solide und kompakte Bauweise eignet sich die G9 besonders für Reportage-, Action- und Wildlife-Fotografie.

Der Foto-Profi: Die Lumix DC-G9 spricht vor allem Reportage-, Action- und Wildlife-Fotografen an.

Die Lumix GH5S ist das Lowlight- und Video-Talent des Panasonic-Spitzentrios. Als weltweit erste Kamera erlaubt die GH5S eine 4K-60p-Videoaufzeichnung im Cinema-4K-Format mit 4096 x 2160 Pixel – und dies ohne zeitliche Begrenzung. Der neue Multi-Aspekt-10-Megapixel-Sensor mit dualer Grundempfindlichkeit gibt laut Panasonic selbst dunkle Bildbereiche differenziert und originalgetreu wieder. Durch diese Lowlight-Qualitäten erreicht die Lumix GH5S auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen optimale Ergebnisse.

Mit 422/10 Bit und HDR-Aufnahmen, unlimitierter 240p-Full-HD-Zeitlupe, Vlog sowie Zeitcode-Anschluss spricht die GH5S vor allem professionelle Filmemacher im Bereich Kino- und Videoproduktionen, Slow-Motion und Lowlight-Einsatz an.

Der Lowlight-Videoprofi: Dank dualer ISO-Grundempfindlichkeit erzielt man mit der Lumix GH5S auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Foto- und Video-Aufnahmen. Hier abgebildet mit aufgesetztem optionalen XLR-Audioadapter.

Das älteste Mitglied des Trios, der Hybrid-Profi Lumix GH5, überzeugt seit 2017 mit seinem 20-Megapixel-Bildsensor, dem leistungsfähigen Bildprozessor, der dualen 5-Achsen-Bildstabilisierung sowie einem schnellen Autofokus. Die GH5 erzeugt qualitativ hochwertige, naturgetreue Bilder und filmt in 4K 60p, 422/10 Bit und HDR. Das Multi-Talent bietet lautet Hersteller High-End-Leistung für Foto- und Video-Enthusiasten – egal, ob für Kinoproduktionen, Video-Dokus, Event-Fotografie oder Youtube-Einsatz.

Der Hybrid-Profi: Die Lumix GH5 bietet Filmern, Fotografen und Multimedia-Journalisten ein ideales Werkzeug für professionelle Foto- und Videografie.

Durch Firmware-Updates werden die Lumix-Kameras und -Objektive auf dem neusten Stand gehalten. So profitierte auch die GH5 von den Neuerungen in den G9- und GH5S-Modellen und erhielt bereits das fünfte Firmware-Update. Diese Modellpflege verdient Anerkennung und sollte bei allen Herstellern eigentlich selbstverständlich sein.

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