Worüber man in der einschlägigen Audiowelt deutlich mehr zu hören und zu lesen bekam, waren die kürzlich angekündigten Entlassungen beim Weltmarktführer des Musikstreamings. Natürlich ist es kein Pappenstiel, wenn 1500 Mitarbeitende – 15 Prozent der Belegschaft – ihren Arbeitsplatz räumen müssen. Bei Tech-Firmen ist es aber gerade eher üblich. Die eigentlichen «Breaking News» sind gut getarnt.
Im November bestätigte Spotify die Anpassung ihres Abrechnungsmodells. Ab 2024 werden lediglich Songs vergütet, die im Laufe eines Jahres mindestens 1000 Streams verzeichnen. Zudem wird ein Song erst dann als «berechtigt» betrachtet, nachdem er insgesamt erstmals 1000 Streams erreicht hat. Alle früheren Monate werden aus der Zählung ausgeschlossen. Es braucht auch eine Mindestzahl von Musikhörern, um Missbräuche wie etwa automatische Wiederholungen des gestreamten Songs auszuschliessen. Die Mindestzahl wird nicht kommuniziert.
Wenn ein Musiker die 1000-Streams-Schwelle denn einmal überwunden hat, nach mehreren Anläufen womöglich, dann bekommt er die hart verdienten 4 USD pro tausend Streams auf sein Konto überwiesen.
Spotify hat somit eine Anspruchsberechtigung ausgesprochen, die an eine Mindestzahl an Streams und eine Mindestzahl von individuellen Musikhörern geknüpft ist und stellt es als Bagatellgrenze dar. Begründet wird die Entscheidung damit, dass sich die jährliche Abrechnung von Songs mit weniger als 1000 Streams nicht lohne.
avguide.ch meint
Ein Argument, welches sich durch die schlechtesten Vergütungen aller Musikstreaming-Anbieter ergibt und eingedenk erfolgreicher Finanz-Tech-Instrumente im Bereich der Mikrotransaktionen unglaubwürdig erscheint.
Der Gesamterlös aller Songs, welche die Schwellenwerte nicht erreichen, soll etwa 40 Millionen USD pro Jahr betragen. Für 1000 Streams pro Song und Jahr erhalte ich bisher als Künstler 4 USD von Spotify. 40 Millionen USD kämen 10 Milliarden Streams gleich, wenn es nur ein einziger Song wäre, oder 10 Millionen Streams bei tausend Songs, oder 10'000 Streams bei 1 Million Songs, oder 1000 Streams bei 10 Millionen Songs, oder 500 Streams bei 20 Millionen Songs. Bei einem – aus der Luft gegriffenen – Durchschnitt von 500 Streams pro Song werden die Künstler, die hinter 20 Millionen Songs stehen, leer ausgehen. Sie würden ohnehin fast nichts bekommen (2 USD pro Jahr und Song).
Stattdessen wird das Geld an die anspruchsberechtigten Künstler verteilt.
Die Kluft zwischen den besonders erfolgreichen Musikern und den kleineren «Acts» wird erneut grösser bzw. vergrössert. Dazu tragen auch die kuratierten Playlisten von Spotify bei. Sie sind ein Beispiel für das hohe Mass an Beeinflussung der Sichtbarkeit von Künstlern durch den Streaming-Anbieter. Die Evolution wird gesteuert.
Die Wahrnehmung ist gering
Verblüffend losgelöster KlangDie Soundbar kann als sogenanntes 3.2.1-System prinzipbedingt zwar keinen echten Surround-Sound abstrahlen. Aber dennoch verblüfft es, wie dreidimensional der OLED+935 Dolby-Digital- oder DTS-Soundtracks im Hörraum ausbreitet. Bei anderen Fernsehern mit integrierter Soundbar hat man oft das Gefühl, dass das tonale Geschehen «am Boden» klebt.
Nicht so beim Philips: Man kann im Raum umhergehen und hat praktisch überall den gleichen Höreindruck. Die Pegelfestigkeit kann sich hören lassen. Natürlich leisten separate Heimkino-Systeme noch deutlich mehr. Aber auch mit dem OLED+935 kann man die Nachbarn spätabends tüchtig vergraulen. Deshalb verfügt er auch über einen speziellen Nachtmodus. Ansonsten kann man im Tonmenü verschiedene Klang-Szenarien abrufen. Dolby Atmos wird automatisch erkannt. Im «Film-Modus» werden sämtliche Soundtracks virtuell um die Dolby-Atmos-Tonspur ergänzt.
Der Marktführer Spotify ist sich seiner grossen Verantwortung immer noch nicht bewusst.
Quelle: change.org

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