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Testbericht · Nikon · Spiegelreflex

Zum Geburtstag 4K

Testbericht DSLR Nikon D7500 im DX-Format

Mit der neuen D7500 bringt Nikon ein kompaktes Spiegelreflex-Kraftpaket im DX-Format, das sich dank erstklassiger Bildtechnologie und reisetauglichem Gehäuse für die anspruchsvollsten fotografischen Einsätze eignet. 4K-Video ist jetzt mit an Bord.

Von Hanspeter Frei · · Seite 1 von 6
Nikons DX-Format-Spiegelreflexkamera D7500: Das neue, kompakte Kraftpaket für Fotografen mit Passion.
Nikons DX-Format-Spiegelreflexkamera D7500: Das neue, kompakte Kraftpaket für Fotografen mit Passion.

Nikon feiert Geburtstag. Als Geschenk zum 100-jährigen Firmenjubiläum darf die D7500 in 4K/UHD-Video filmen. Laut Nikon ist die Neue eine DX-Format-Spiegel­reflex­kamera der Extraklasse, die passionierte Fotografen inspirieren und ihnen noch mehr kreative Möglich­keiten geben soll.

Neben umfassenden Verbindungs­optionen mittels SnapBridge-App bietet die D7500 die gleiche Bild­qualität wie die D500 – das DX-Spitzenmodell von Nikon – und insgesamt ein Leistungsspektrum, das für die anspruchs­vollsten fotografischen Bedingungen geeignet ist. Dies drückt sich unter anderem auch durch ein umfang­reiches Menü­system aus. Neben dem 360-seitigen Benutzer­handbuch gibt es ein zusätzliches Menü­handbuch mit 238 Seiten.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die D7500 kaum vom Vorgängermodell D7200. Alle Bedienungselemente, Anschlüsse und Beschriftungen sind identisch. Bei näherem Hinsehen bemerkt man dann doch kleinere Unterschiede.

So wurde die ISO-Taste neu auf der Oberseite unter dem Ein-/Ausschalter platziert. Dafür fehlt dort die Taste für die Messmethode. Sie wurde auf die Rückseite verlegt, wo auch Info-Taste und i-Taste die Plätze gewechselt haben. Beim Betriebsartenwähler ist eine neue Position hinzugekommen.

Den augenfälligsten Unterschied gib es beim Monitor. Dieser ist nicht mehr fest eingebaut, sondern lässt sich um 90 Grad nach oben und um 45 Grad nach unten klappen. Zudem ist er jetzt als Touch-Screen ausgeführt.

Wer die Speicherkarten-Abdeckung öffnet, findet dort nur noch einen Einschub. Die D7200 hatte noch zwei Steckplätze. Und das NFC-Modul der D7200 fehlt bei der neuen Kamera ebenfalls. Sie kommuniziert via Bluetooth und WiFi.

Der CMOS-Bildsensor der D7500 bietet mit 20,9 Millionen Pixeln gegenüber dem Vorgänger mit 24,2 Millionen effektiven Pixeln eine etwas kleinere Auflösung. Dafür können nun erstmals in einer Nikon-Amateurkamera Videos in 4K/UHD mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden.

Bei HD- und Full-HD-Video (1080p) sind Bildraten von bis zu 60p möglich. Dabei minimiert ein kamerainterner, elektronischer Bildstabilisator die Auswirkungen unerwünschter Verwacklungen.

Mit einem Gewicht von rund 720 Gramm mit Akku und SD-Speicherkarte und Abmessungen von 135,5 x 104 x 72,5 mm ist die neue Kamera sowohl etwas leichter als auch ganz wenig kleiner als das Vorgängermodell.

Die D7500 ist die erste DSLR-Kamera von Nikon mit integriertem Blitzgerät, die in Kombination mit dem optionalen Adapter WR-R10 das Advanced Wireless Lighting zur Funksteuerung von optionalen SB-5000-Blitzgeräten unterstützt. Damit müssen externe Blitzgeräte nicht mehr wie bei der Infrarot-Steuerung notwendig in direkter Sicht zur Kamera stehen.

Aufklappen und anwinkeln: Der Touch-Bildschirm der D7500 lässt sich nach oben und unten klappen.Aufklappen und anwinkeln: Der Touch-Bildschirm der D7500 lässt sich nach oben und unten klappen.
Der Autor Hanspeter Frei

Hanspeter Frei ist der Foto- und Videospezialist von avguide.ch und einer der versiertesten Fachjournalisten seines Gebiets. Er testet Kameras, Objektive und Videotechnik.

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