
Als Besonderheit verfügt der M250 über Trigger-Eingänge für die Ferneinschaltung
Drei in eins

Aus dem Vollen gefräst: der massive Lautstärke-Drehknopf beim CD Pre24.
Das Erscheinungsbild des CD Pre24 hinterlässt einen hochklassigen Eindruck, den er zu gleichen Teilen der massiven Bauweise und dem übersichtlichen Design der aus dem Vollen gefrästen Alufrontplatte zu verdanken hat. Und der äussere Eindruck täuscht nicht: Das geöffnete Gerät zeigt einen wunderschönen, durchdachten Innenaufbau ohne jeglichen Kabelverhau, der deutlich macht, dass Musical Fideltiy über modernste CAD-Entwicklungstools für Schaltungstechnik und Platinenlayout etc. verfügt. Nicht zuletzt punkto Bedienungskomfort vermag der CD Pre24 dank Vollfunktions-Fernbedienung zu überzeugen.
Upsampling-Technik

Blitzsauberer Innenaufbau beim CD Pre24
Kraftpakete
Wenig gibt es über die Monoblöcke M250 zu berichten. Diese kompakten Kraftmeier liefern satte 450 Watt an 4 Ohm und arbeiten wie alle Musical Fidelity Verstärker mit relativ wenig Rückkopplung. Auch hier findet sich die robuste Bauweise, die sich in hoher Resonanzarmut und entsprechend sauberem Klang auszahlen soll. Als willkommenes Extra verfügt der M250 über eine Ferneinschaltung, die man entweder über eine Triggerleitung vom Vorverstärker oder – noch viel einfacher – via Einschaltautomatik, sobald ein Musiksignal ankommt, aktiviert. Dreissig Minuten nachdem kein Signal mehr eintrifft, gehen sie wieder in Standby zurück. Damit kann man die M250 komplett "vergessen" und dank geringer Frontabmessungen auch direkt hinter den Lautsprechern verstecken. Auch an den Bi-amping/Bi-wiring-Einsatz wurde gedacht: Der M250 verfügt nicht nur über zwei Paar massive Lautsprecherklemmen, sondern auch noch über einen seriellen Line-Ausgang, an den man einen weiteren Monoblock anschliessen kann. So spart man ein zweites, langes NF-Kabel zwischen Vor- und Endstufe, wobei man sagen muss, dass der CD Pre24 sowieso nur einen einzigen Stereoausgang anbietet.Top-Klang
Offenbar bewirkt die Upsampling-Technik wirklich einiges, denn auch alte Digitalaufnahmen erstrahlen in neuem Glanz und klingen irgendwie schöner, als man sie in Erinnerung hat. Die dynamischen Eigenschaften lassen nichts zu wünschen übrig. So erklingt ein hart angeschlagenener Flügel im Diskantbereich durchdringend klar und stabil, ohne ins Metallische abzugleiten. Percussion kommt unglaublich fein und ziseliert. Der Tieftonbereich schliesslich enorm konturiert und druckvoll bis in tiefste Lagen. Hier zahlt sich wohl der hohe Aufwand aus, den man bei der Stromversorgung des CD Pre24 getrieben hat. Interessant war der Vergleich mit dem Referenz-Player DVD-A1 von Denon. Ähnlich wie der T+A ging dieser DVD-Audio-Spieler scheinbar etwas dynamischer und mit höherer Ortungsschärfe zu Werke als der Brite. Aber dennoch machte hier der Musical Fidelity Punkte gut, denn er erwies sich als Meister der feinen Zwischentöne, bei enormer musikalischer Stimmigkeit. Da musste der Denon schon HDCD-Aufnahmen bemühen, um sich vom Briten abzusetzen. Dies zeigt, dass separate CD- Spieler-/Wandler gegenüber Kombi-Playern (egal ob DVD-Audio oder SACD) doch noch ihre Berechtigung haben.

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