Die verschiedenen Bedeutungen des S aus Optio S haben wir im entsprechenden Test zur Pentax Optio S schon diskutiert. Die 4 steht klar für vier Megapixel, und das i, ja das i ist interessant.
Breiter, tiefer, schneller?
Leichte optische Retuschen kennzeichnen die i-Generation.
Tatsächlich wirkt die S4i wie eine getunte S, mit zwei Zierstreifen auf der Front, leicht vorstehender metallener Objektivumrandung und chromfarbener Griffleiste. Diese sorgt übrigens für wesentlich besseren Halt in der Hand.
Wesentlich besser gelöst ist jetzt der Vierwegeregler. Das grosse Display gibt's als Bonus dazu.
Zum Beispiel dirigieren jetzt auch erwachsene Finger den Vierwegeregler in die richtige Richtung, da dieser seinen Durchmesser mehr als verdoppelt hat. Viel deutlicher auseinander zu halten sind auch Auslöser und on/off-Schalter.
Weiter zu erwähnen ist der Batteriefachdeckel, welcher nun an metallenen Scharnieren sicher hält.
Nicht ganz einen Millimeter tiefer ist sie geworden, dafür umso besser.
In der Folge wurde die S4i etwas tiefer (oder dicker), aufgerundet einen knappen Millimeter. Der Trick mit der Zigarettenschachtel funktioniert also immer noch.
4.0 statt 3.2
Das Objektiv mit Sliding Lens System hat sich seit der Optio S bewährt.
Diese Mehrpixel versprechen Vorteile bei Bildabzügen der Grösse A4 oder mehr, oder bei starker Vergrösserung eines Ausschnittes.
Der neue 1/2.5 Zoll Chip erhöht gleichzeitig die maximale Empfindlichkeit von ISO 200 auf ISO 400.
35 – 105 mm
Mit diesem Kunststoff-Extra wird die Optio S4i zur Unterwasserkamera.
Die Mechanik, welche die Linsen in der Kamera verstaut, hat sich bei der Optio S der Redaktion bewährt und alle Bedenken zur Haltbarkeit zerstreut.
Als Lichtstärke gibt Pentax Werte an von F2.6 bis F4.8, der Schärfebereich beginnt im Supermakro-Modus bereits ab 5 cm.
Sonderausstattung?
Umfangreicher geriet die Programmwahl. Unter anderem neu der Marinemodus für ... siehe oben.
Akku, Ladegerät, USB- und AV-Kabel, Software, alles hat sie dabei.
Umfangreicher wurde die Ausstattung der Programmautomatik: Neu mit dabei ist der Marinemodus, welcher der Pentax im Unterwassergehäuse (als Zubehör lieferbar) Schwimmen respektive Tauchen beibringt.
Die grün markierte Taste "Quick" wechselt schnell aus beliebigen Modi zur Automatik, welche zuverlässig funktioniert.
Und Videos im AVI-Format (320 x 240, 15 Bilder/s, mit Ton) werden nur noch durch den Speicherplatz der Karte eingeschränkt.
Go!
Die S4i zeigt ihrer Vorgängerin schnell, warum sie ein i im Namen tragen darf.
Vielmehr strahlen ihre Bilder mit richtig natürlichen und kräftigen Farben, der Weissabgleich reagiert schnell und zuverlässiger als bei der S.
Geblieben sind gewisse Einschränkungen durch die physische Grösse des Objektivs, wie Verzug ausserhalb der Bildmitte und Bildrauschen bei wenig Licht und ohne Blitz.
Gleichstand herrscht auch in Punkto Auslöseverzögerung, auf erfreulich hohem Niveau.
Siegerehrung
Bereit für die Konkurrenz: Nach dem internen Sieg ist die S4i bestens gerüstet.
Dazu hat sie sich bezüglich Bildqualität einen sichtbaren Vorsprung erarbeitet.
Mit diesem internen Sieg hat sich die S4i auch im Rennen mit der weltweiten Digitalfoto-Konkurrenz einen sehr guten Startplatz gesichert.