NAD präsentiert an der CES ihren neuen «Flaggschiff»-Streaming-Vollverstärker M33 mit den brandneuen Schaltverstärker-Modulen des dänischen Herstellers Purifi, für den sich nebst Peter Lyngdorf und Bruno Putzeys (Kii Audio) auch weitere profilierte Audiospezialisten verantwortlich zeichnen. Purifi-Verstärkermodule werden als Eigentakt-Technologie bezeichnet und arbeiten absolut rausch- und verzerrungsfrei. Im M33 erzeugen sie 2 x 200 Watt Dauerleistung und eine Impulsleistung von 2 x 550 Watt an 4 Ohm.
Die Streamingplattform des M33-Streaming-Vollverstärkers von NAD ist die bewährte «BluOS», wie sie auch bei Bluesound und Dali verwendet wird. Das verwundert nicht, denn da kommt alles plusminus aus demselben Stall.
Abgesehen von dieser komfortablen Streamingplattform ist der M33 ein Meister im Zusammenspiel mit anderen Audioquellen. Die zahlreichen Analog- und Digital-Eingänge werden ergänzt durch Bluetooth aptX HD, HDMI eARCund XLR (symmetrisch analog). Die Streamingplattform verbindet sich wireless oder per LAN-Kabel mit dem Netzwerk und so auch mit lokalen Speichermedien und Streamingdiensten aller Art.
M33: ein Meister im Zusammenspiel mit anderen Audioquellen.Das multiroomfähige und AirPlay2-fähige BluOS kann bis zu 64 kompatible Audiogeräte im Heim ansteuern.
Das Bedienkonzept des NAD M33 Streaming-Vollverstärkers basiert auf einer umfassenden Touchscreen-Nutzeroberfläche und einem Lautstärkenregler. Dazu lässt sich der M33 von NAD auch mit iOS/Android-Apps fernsteuern.
Im Lieferumfang befindet sich ein Messmikrofon für die Dirac-Live-Raumeinmessung, mit welcher man Impulsverhalten und Frequenzgang im Raum einmessen/optimieren kann. Der M33 verfügt zudem über zwei Steckplätze/Einschübe für spätere Funktionserweiterungen.
Der Streaming-Verstärkter NAD M33 ist für April 2020 angekündigt und wird vermutlich um 5500 EUR kosten (EU-Preisstellung).Technische Daten
Sehr schön geht die Post bei jazzigen Klängen ab. Harry James Big Band, insbesondere seine legendäre Trompete, erklingt mit edlem, goldenem Glanz, und der Saxophonsatz röhrt mit dem ihm eigenen, charakteristischen Sound vor sich hin. Sehr schön auch, wie der Kontrabass das Klanggeschehen mit einem soliden und druckvollen Fundament unterlegt.
Es sei hier jedoch erwähnt, dass sich dieser recht druckvolle Bass erst nach genügender Einspielzeit einstellt! Natürlich hat er im allertiefsten Frequenzkeller seine Grenzen. Doch auch sakrale Orgelmusik erfreut mit einer verblüffenden Räumlichkeit und mit sauberen, recht tiefen Bässen. So kam der Wunsch nach einem Subwoofer (nach erfolgter Einspielzeit) nie auf.
Dass die Anlage verblüffend potent ist, zeigt sie bei rockig-poppigen oder sogar Techno-Sounds. Hier kann sie bei der Heim-Party durchaus mal ordentlichen Dampf machen und mit massiven Pegeln aufwarten, ohne durch üble Verzerrungen und einem grellen Sound zu nerven.
avguide.ch meint
Mit dem M33 bringt NAD nicht nur einen allumfassenden Streaming-Vollverstärker, sondern auch ihre erste Anwendung der von Purifi entwickelten Eigentakt-Schaltverstärker. Das lässt aufhorchen.

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