Wie durchbricht die Panasonic Lumix DMC-FZ20 diesen Teufelskreis?
Des Rätsels Lösung

Im Hörtest zeigte sich schnell, dass die 805 D3 zwar auch ohne Subwoofer-Unterstützung keineswegs eine «halbe Portion», sondern auch für sich alleine gehört absolut ein Vollbereichslautsprecher ist. Dennoch zeigte die zwei Oktaven umfassende Tieftonergänzung je nach Musikmaterial eine verblüffende Wirkung:
Im klassischen Bereich profitierte vor allem grossorchestrale Musik enorm. Beispielsweise Oper-Liveaufnahmen gewannen an räumlicher Tiefe und Dreidimensionalität. Ganz offensichtlich sind tieffrequente bis hin zu subsonische Schallanteile mit verantwortlich für die authentische Raumabbildung.
Liebhaber von Sakralmusik machen die gleiche Erfahrung: Nicht nur Orgelwerke (die den Tiefgang des DB3D tonal wirklich ausnutzen) gewinnen hörbar an musikalischer Aussagekraft; selbst Vokalmusik mit – objektiv betrachtet – weniger Tieftonanteil wirkte mit Subwoofer irgendwie packender. Insbesondere Werke, die in grossen Kirchen oder Kathedralen aufgenommen wurden.
Auf der anderen Seite des musikalischen Spektrums profitierten Jazz- und Blues-Aufnahmen genauso von der Tieftonergänzung. Auch hier nicht im Sinne eines Unterschiedes wie Tag und Nacht; dennoch eindrücklich und unüberhörbar. Elektronische Musik wie Jazz-Fusion oder Techno zeigte schlussendlich die enorme Kraft und den Tiefgang, die in diesem kompakten Edel-Subwoofer liegt.
Man muss übrigens aus technischer Sicht keine Angst haben, die Tieftonorgien zu übertreiben, denn im Falle eines Falles greift die digitale Dynamikkontrolle sanft in das Geschehen ein und verhindert, dass die beiden Langhubtieftöner an den Anschlag kommen. Viel früher kommt der Nachbar angerannt, um zu sehen, ob man noch alle Tassen im Schrank hat.
Spasseshalber setzten wir den DB3D auch noch (Preisklassen-ungemäss) in einem Heimkinosystem (bestehend aus winzigen Uni-Q-Satelliten von KEF und einem Pioneer-AV-Receiver vom Typ SC-2024) ein. Dies, um zu sehen, wie der Subwoofer in einem weiten Frequenzbereich agiert. Und siehe da: Selbst bei einer hohen Übergangsfrequenz von 150 Hz setzte sich der DB3D hervorragend in Szene. Man möchte fast schon sagen, hier konnte er erst richtig zeigen, was er eigentlich drauf hat …
Eine lange, lange Liste

Ganz im Sinne einer Spiegelreflexkamera lässt sich die Schärfe manuell an einem Objektivring einstellen, wobei im Zentrum des 2 Zoll LCD-Monitors ein Ausschnitt zur Kontrolle vergrössert wird. Und ein Messlicht ermöglicht dem Autofocus der Panasonic, selbst in stockdunklen Räumen die richtige Einstellung zu finden – auch dieses übrigens ausschaltbar.
Verbessert und ergänzt

Unter der Lupe
Das Leica-Objektiv genauer betrachtet zeigt sich, warum Grösse durch keine Tricks zu ersetzen ist. Zum Beispiel besticht das gesamte Bild mit ausgezeichneter Schärfe, so dass auf über 100 Meter Distanz noch Autonummern zu lesen sind. Weiter bleibt die Ausleuchtung beinahe durchgehend konstant, nur ganz leicht dunkeln die Ecken ab. Einzig der Weitwinkelbereich fällt mit 36 mm (KB äquivalent) nicht allzu riesig aus.Und die Elektronik dazu

Keine Wünsche offen lässt die Bildqualität, hier hält die Kamera ganz klar, was das Äussere verspricht. Zudem lassen sich Parameter wie Kontrast, Schärfe, Sättigung und Rauschminderung zusätzlich in jeweils drei Stufen anpassen. Schon die Standardeinstellung verbindet natürliche, kräftige Farben mit ausgezeichnetem Kontrast und Schärfe, natürlich mit ein Verdienst des Leica-Objektivs.
Die Empfehlung


Alle Themen








