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Testbericht · Martin Logan · Passiv-Lautsprecher

Lost in Logan

Test Hybrid-Elektrostaten Martin Logan Montis

Elektrodynamischer Bass und elektrostatischer Mittel-Hochton – kann das gutgehen? Es kann. Und zwar so gut, dass man sich darin verlieren kann. Wir haben ein Paar der Martin Logan Montis getestet.

Von Lothar Brandt · · Seite 1 von 8
Eine Montis macht sich auch im edelsten Ambiente gut.
Eine Montis macht sich auch im edelsten Ambiente gut.

Hybrid – da denkt man doch sofort an Misch-Existenzen. So wie ein Auto mit Elektro- und Verbrennungsmotor einen Hybrid-Antrieb hat. In der Welt der Lautsprecher vereint ein Hybrid auch zwei unterschiedliche Antriebe. Sprich: die Art, Luft in Bewegung zu setzen und so Schall zu erzeugen.

Die Montis ist so ein Hybrid, und ihr Hersteller Martin Logan ein Spezialist für diese Bauart. In dem Fall die Kombination eines so genannten elektrodynamischen Basses, der hier sogar seine eigene Endstufe hat und einem so genannten elektrostatischen Mittelhochtöner, der allerdings von aussen mit einem Verstärker angefeuert werden will.

Also teils aktiv, teils passiv, teils Konus, teils Fläche. Könnte da Hybris im Spiel sein? Also Arroganz, Übermut oder Dünkel? Wer die übrigen Mitglieder von Martin Logans ESL-Familie kennt, schiebt diesen Verdacht schnell beiseite. Zu den Electrostatic Loudspeakers mit konventionellem Bass der Firma aus Lawrence, US-Bundesstaat Kansas, gehören auch die grösseren Summit X, die kleineren Theos und Ethos.

Und mit der CLX baut Logan auch einen reinen Elektrostaten, der seinerseits auf eine lange Tradition von ML-Flächenstrahlern zurückblickt. Man darf also eine Menge Knowhow bei den Amerikanern vermuten. Gefertigt wird übrigens bei Paradigm in Kanada. Und die wiederum zählen zu den bedeutendsten Herstellern von Subwoofern. Das dürfte sich dann wohl gut ergänzen.

Der Autor Lothar Brandt
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