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Publikationsdatum
8. März 2016
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Mangelware im Handyalltag. Der Speicher ist immer schneller voll, als einem lieb ist.Mangelware im Handyalltag. Der Speicher ist immer schneller voll, als einem lieb ist.

Murks bei Android

Bevor man nun aber den Speicher seines Androiden mit Dutzenden fetten Spiele-Apps vollklatscht, sollte man das «Aber» in der neuen Speicherfreiheit kennen. Der Platz auf den SD-Kärtchen steht primär für selbstgemachte Filme und Videos zur Verfügung. Apps und deren Daten kann man zwar «im Prinzip» auch darauf speichern, dafür müssen App-Entwickler und Handy-Hersteller aber mitspielen.

Der Grund ist ein Murks bei der Entwicklung von Android. In den ersten Versionen hat man einfach einen Teil des Handyspeichers für ein Datenlaufwerk reserviert und diesen abstruserweise als SD-Speicher bezeichnet. Auf alten Androiden wird deshalb oft eine SD-Karte ausgewiesen, obwohl diese gar nicht vorhanden ist.

Ein weiteres Problem ist, dass Android intern das Linux-Dateisystem ext4 verwendet, die Speicherkärtchen aber auf das FAT-Format von Microsoft zurückgreifen. Die Windows-Macher erhalten darum auch einen Batzen für jedes verkaufte Android-Phone.

Erst mit Android 5 hat man diesen ganzen Murks neu zurechtgemurkst. SD-Kärtchen können nun ebenfalls mit ext4 formatiert werden. Android erkennt den internen Speicher und die Speicherweiterung dann eher als «grosses Ganzes». Nachteil ist aber, dass die mit ext4 formatierten Kärtchen nicht mehr ohne Weiteres am PC gelesen werden können.

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